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Zum traditionellen Jahresabschluss

Obst-Infos aus erster Hand in Traunstein

Rupert Blank (r.) und Kreisfachberater Markus Breier (3.v.r.) mit Teilnehmern im Obstgarten.
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Rupert Blank (r.) und Kreisfachberater Markus Breier (3.v.r.) mit Teilnehmern im Obstgarten.

Zum traditionellen Jahresabschluss der alljährlichen Obstschnitt- und Veredelungskurse von Kreisfachberater Markus Breier und dem Kreisverband der Gartenbauvereine gehört die Herbst-Exkursion zum Obsthof Blank in Molbaum bei Otting. 

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein/Otting - Eingeladen waren aus dem ganzen Landkreis die Teilnehmer des 4-Tage-Schnittkurses vom Frühjahr, um zu schauen, ob auf den kleinen und großen Bäumen wirklich so viel Frucht hängt, wie im März erhofft. „Das Obstjahr ist durchwachsen“, stellte Breier fest. Nach eigentlich gutem Blühwetter mit reichlich Bienenflug, folgten ein paar kalte Tage, wobei Frost weitgehend aus blieb. Bei Zwetschgen habe aber neben der Kälte ein lange nicht gesehener Läusebefall zum raschen Abwerfen der kleinen Fruchtansätze geführt. „Die Bäume waren deutlich gestresst.“ Anders in Molbaum. Rupert Blank behielt die Läuse im Griff und freut sich über eine gute Zwetschgenernte, die dieser Tage zu Ende geht. „Größere Sorge war bei uns wieder der Hagel, von dem wir im Juni gerade so verschont blieben“ merkte Blank an. Selbst kleine Körner würden die Fruchthaut beschädigen, was sich später zu großen, unansehnlichen Flecken entwickelt und dann schwerer zu verkaufen ist.

Im trocken-heißen August wurde es den Obstliebhabern Angst und Bang, weil viele Früchte beim Kernobst abgeworfen wurden. Die alte Apfelsorte Alkmene komme mit der Hitze nicht mehr so gut zurecht, schilderte Blank seine langjährige Erfahrung. „Dennoch kein Vergleich zu Regionen in der Mitte Bayern oder in Franken!“ Laut Breier sei die ganze Region am Alpenrand aktuell und hoffentlich noch lange mit Regen versorgt – trotz Klimawandel mit seinen Veränderungen. Die Teilnehmer der abendlichen Runde stellten nicht nur wissbegierig ihre Fragen, sondern konnten von allerhand Sorten bei Apfel und Zwetschge probieren. Favoriten der Verkostung waren die gerade perfekt reife Hauszwetschge und die Apfelsorten Rubinola (süß-säuerlich), der als Allergiker-Apfel gepriesene Santana (leicht säuerlich) und dennoch der Apfel Alkmene.

Zum Abschluss hatte das nass-kalte Wetter endlich ein Einsehen und der Rundgang endete zumindest trocken am neuen Obst-Verkaufshaus im Hof. Auch 2023 werden wieder Angebote rund ums Obst angeboten. Die Termine erscheinen zum Jahresende bei Kreisfachberater und Kreisverband.

Pressemitteilung Kreisverbandes Traunstein für Gartenkultur und Landespflege e.V. 

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