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Nikolaus mit zwei Pferdekutschen in Kammer und Rettenbach

Pfarrgemeinde organisiert himmlischen Besuch trotz Corona - Leuchtende Kinderaugen

Der Hl. St. Nikolaus durfte zwar in diesem Jahr nicht ins Haus kommen, dennoch gelang es den Verantwortlichen rund um Anna Jobst und ihren Helfern rund 100 Kindern und 80 Senioren einen freudigen Tag zu bereiten.
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Der Hl. St. Nikolaus durfte zwar in diesem Jahr nicht ins Haus kommen, dennoch gelang es den Verantwortlichen rund um Anna Jobst und ihren Helfern rund 100 Kindern und 80 Senioren einen freudigen Tag zu bereiten.

Traunstein/Kammer - „Seit vielen Jahren machen wir die Nikolausaktion im Dorf und darauf wollten wir auch heuer nicht verzichten“, freut sich der sichtlich zufriedene Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alois Gartner von der Pfarrei in Kammer.

„Wenngleich es heuer etwas anders als gewohnt ablief, zeigten sich unsere Dorfbewohner begeistert von unserer Idee“. In diesem Jahr kam der Nikolaus am 6. Dezember während des Tages und beschenkte die Kinder von der Kutsche aus direkt am Gartenzaun. Zudem wurden rund 80 ältere oder kranke Menschen im Ort mit einer kleinen Weihnachtsgabe überrascht.

„Die Resonanz im Dorf war überwältigend“, zeigte sich die hauptverantwortliche Pfarrgemeinderätin Anna Jobst sehr zufrieden. Rund 100 Kinder wurden für Besuche angemeldet und die Geschenke türmten sich bereits in den Tagen vor dem Nikolaustag im Pfarrheim Kammer. Insgesamt ergaben sich am Ende etwa 50 himmlische Haltestellen an denen der Nikolaus samt Gefolge stoppte um den Kindern die Geschenke zu überbringen und ein kurzes Gedicht verlauten lies.

„Ein einzelner Nikolaus alleine hätte die vielen Aufträge in der ehemaligen Gemeinde Kammer niemals an einem Tag geschafft, somit waren zwei Kutschen samt himmlischer Besatzung für unsere Pfarrei im Einsatz“, so Alois Gartner im Gespräch mit dem chiemgau24.de. Familie Jobst aus Alterfing hatte dafür extra ihre Pferde fein raus geputzt und mit Andreas und Johannes quasi den Fahrdienst für die hohen Gäste übernommen.

„Uns ist es sogar gelungen, die geltenden Kontaktbeschränkungen bei den Engerln einzuhalten und wir konnten jeweils zwei Engerl aus einem Himmelshaushalt für den irdischen Unterstützungsauftrag des Nikolauses gewinnen“, so Gartner mit einem Augenzwinkern. Josefine und Amalie Steinbacher sowie Christina und Michaela Stöger hatten wirklich alle Hände voll zu tun, damit am Ende des Tages wirklich jedes Kind das richtige Geschenk in den Händen hielt. Georg Huber und Johann Wimmer überzeugten in ihrer himmlischen Mission als Nikoläuse und sorgten spätestens mit den Geschenken für freudige Gesichter bei allen Kindern. „Wir haben unseren Zeitplan bis zum letzten Besuch super eingehalten und konnten so vor Anbruch der Dunkelheit die Pferde in ihren Stall zurück bringen. Zudem gibt es ja in Kammer und Rettenbach lauter brave Leute, da hatte der Nikolaus nicht viel zu schimpfen gehabt“, so Anna Jobst.

Den Nikolaustag nutzten auch die Mitglieder des Helferkreises in Kammer. Rund 20 Frauen und Männer haben sich auf den Weg gemacht und etwa 80 Ältere und Kranke im Dorf zu besuchen und ihnen mit einer süßen Überraschung sowie einer Weihnachtskarte die Adventszeit zu verschönern. „Mehr als 80 Frauen und Männer konnten sich so über eine kleine Abwechslung trotz Corona freuen“, so der Pfarrgemeinderatsvorsitzende.

Für den Nikolaustag waren rund 15 Helfer der Pfarrei in Kammer fleißig unterwegs. Neben der Anmeldung samt Geschenkannahme bis hin zum festlegen der Fahrstrecke und die Organisation der unzähligen Päckchen hatten die Helfer alle Hände voll zu tun. „Der Aufwand war es wirklich wert! Wir haben auf unserem Weg so viel positive Resonanz erhalten und alle die wir angetroffen haben, waren von der Idee und ihrer Umsetzung begeistert!“, resümiert eine sichtlich zufriedene Anna Jobst.

hob

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