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„An zwei Standorten Medizin auf höchstem Niveau“

Reichenhaller Chirurgie-Chefarzt Dr. med. Thomas E. Langwieler übernimmt auch Traunstein

Dr. med. Thomas E. Langwieler, Chefarzt der Traunsteiner Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasiven Chirurgie.
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Dr. med. Thomas E. Langwieler, Chefarzt der Traunsteiner Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasiven Chirurgie.

Als Privatdozent Dr. med. Dr. h.c. mult. Rolf J. Schauer, langjähriger Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie am Klinikum Traunstein, am 31. Januar dieses Jahres seinen Arztkittel buchstäblich für immer an den Nagel hing, wusste er seine bisherige Wirkungsstätte in besten Händen: Seit 1. Februar leitet Dr. med. Thomas E. Langwieler, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie an der Kreisklinik Bad Reichenhall, auch die Traunsteiner Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Der engagierte Mediziner freut sich nun darauf, „an zwei Standorten Medizin auf höchstem Niveau zu betreiben und dabei Synergieeffekte optimal zu nutzen.“ Der neue Chefarzt in Traunstein ist im Verbund der Kliniken Südostbayern (KSOB) eine bewährte Größe. Er hat im Dezember 2015 an der Kreisklinik Bad Reichenhall, deren Stellvertretender Ärztlicher Leiter er heute auch ist, die Nachfolge von Prof. Ekkehard Pratschke als Chefarzt der Chirurgie angetreten. Der gebürtige Nordrheinwestfale und dreifache Vater ist ein erfahrener Chirurg mit diversen Weiterbildungen, unter anderem als Viszeralchirurg, hat Auslandserfahrungen, schätzt minimalinvasive Operationstechniken, interdisziplinäres sowie häuserübergreifendes Zusammenarbeiten und ist ein Freund „offener, gradliniger Kommunikation“. Ideale Voraussetzungen also, um die breit aufgestellte Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie am Klinikum Traunstein zu übernehmen.

„Dafür wünsche ich ihm allerbestes Gelingen und eine gute Hand“, sagt der aus gesundheitlichen Gründen einige Zeit vor seinem Altersruhestand aus dem aktiven Dienst scheidende Dr. Schauer. „Ich selbst bin dankbar für die schönen und interessanten fast 18 Jahre als Chefarzt der Viszeralchirurgie im Klinikum Traunstein“, erklärt er. Er bliebe „der KSOB natürlich auch in Zukunft immer verbunden und wünsche den Kliniken einen weiterhin erfolgreichen Weg.“ Umgekehrt geht natürlich auch ein ganz großes Dankeschön - im Namen des gesamten Klinikverbundes und der Unternehmensleitung - von Dr. Langwieler an Dr. Schauer. „Er hat 18 Jahre großartige Arbeit geleistet, hat die Abteilung vorangebracht und war bei Kollegen und Patienten gleichermaßen beliebt wie geschätzt“, wünscht Dr. Langwieler seinem Kollegen „einen wohlverdienten Ruhestand mit viel Zeit für sich und die Familie.“

Das Werk Dr. Schauers in Zukunft fortzuführen, ist für den Chefarzt an nun zwei Standorten im positiven Sinne eine Herausforderung mit Gestaltungsraum. Er findet hier, was seinen Vorstellungen von erfüllender Arbeit in der Medizin entspricht. Auf die Frage, was ihn an der neuen Aufgabe gereizt habe, antwortet er, dass dies die Größe des Hauses, dessen überregionaler Anspruch und Versorgung, die Interdisziplinarität und der Zentrumsgedanke sowie die Bündelung verschiedener Fachbereiche“ sei. „Fachbereiche, die eine ganzheitliche Betreuung des Patienten ermöglichen – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachbetreuung“, erklärt Dr. Langwieler. Bei seiner Arbeit ist ihm sehr wichtig, die Lebensqualität seiner Patienten zu erhalten, dazu gehört auch, sich um nachsorgende Strukturen zu kümmern.

Ebenso wichtig ist für den Arzt aus Leidenschaft neben der „bestmöglichen Medizin für jeden einzelnen Patienten auch eine klare Kommunikation in der Behandlung“. Mit einer gelungenen Arzt-Patienten-Kommunikation möchte der Chefarzt den Patienten ihre Ängste vor den chirurgischen Eingriffen durch Aufklärung und Transparenz nehmen. In einem guten Kontakt ist er auch mit den Teams vor Ort, die ihn „mit Verlässlichkeit, Engagement und Freude an Neuem gepaart mit Beständigkeit“ unterstützen würden. Hinzu käme dank der in den Kliniken Südostbayern stetig ausgebauten Digitalisierung die auch einem erfolgreichen Zeitmanagement dienende standortübergreifende Nutzung von Kommunikationsstrukturen wie die elektronische Patientenakte. Grundsätzlich, so Dr. Langwieler, berge die zwei Häuser übergreifende neue Aufgabe die unbestreitbaren Vorteile „bekannter Strukturen und bestehender wertschätzender Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen an beiden Standorten.“ Dies ist eine solide Basis für Dr. Langwielers Intention, „durch Fortbildungen und Beachtung der international gültigen Leitlinien die Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau sicherzustellen.“

Auf diesem Wege könne der medizinische Fortschritt an beiden Standorten zum Wohle der Patientinnen und Patienten in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land erfolgreich weiter vorangetrieben werden. Aus diesem Grunde liegt dem Chefarzt wie schon jeher in seiner beruflichen Laufbahn die Etablierung von neuen innovativen, den Patienten zugutekommenden OP-Methoden im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie am Herzen. Er kann sich zum Beispiel auch gut den Einsatz von Medizinrobotern im OP vorstellen, deren Unterstützung dem Operateur eine noch sichere, präzisere und effizientere Behandlung der Patienten ermöglichen. Außerdem auf der Agenda: Eine Veränderung der Ausbildung der Assistentinnen. So sollen zwischen den unterschiedlichen chirurgischen Fachabteilungen in den KSOB-Kliniken Ausbildungsallianzen entstehen, die für noch mehr interdisziplinäre Inhalte stehen.

Abgerundet werden Dr. Thomas E. Langwielers Ideen zuguterletzt noch einmal von den Themen Kommunikation und Kooperation: Er hat sich auch eine engere Zusammenarbeit mit den Hausärzten vorgenommen und will dies unter anderem durch Praxisbesuche und gemeinsame Fortbildungen in die Tat umsetzen. Unterstützt wird er hierbei durch seinen klinischen Partner, den Chefarzt der Gastroenterologie und Hepatologie am Klinikum Traunstein, Dr. Björn Lewerenz. Keine Frage: Bei so viel Einsatz trifft es sich ausgesprochen gut, dass der sportliche Mediziner in der knappen Freizeit die schönen Flecken der seit sieben Jahren nicht mehr ganz so neuen Heimat zum Kraftschöpfen zu nutzen und schätzen weiß.

Pressemitteilung KLINIKEN SÜDOSTBAYERN AG

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