Prozess in Traunstein geht am Dienstag weiter

Sascha Hehn sollte Werbung für Viagra machen - Zweiter Prozesstag

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Traunstein - War er es selbst – oder doch seine Agentin? So lautet die Frage, auf die das Zivilgericht Traunstein eine Antwort finden muss. Am Dienstag, 25. April, steht der zweite Prozesstag an.

Im Rampenlicht steht dabei der Schauspieler Sascha Hehn ("Traumschiff"), von dem seine Ex-Agentin 25.000 Euro fordert. Die Frau klagt gegen den 62-Jährigen auf Zahlung der Summe.

Sie behauptet, dem Darsteller 2015 einen Werbespot vermittelt, dafür aber die Provision nicht erhalten zu haben. Sascha Hehn hält dagegen, dass er ganz alleine den Deal ausgehandelt habe. An diesem Dienstag (25. April) ist der zweite Prozesstag vor einer Zivilkammer des Gerichts. Hehn muss nach Angaben eines Gerichtssprechers nicht persönlich erscheinen.

Der Schauspieler hatte am ersten Verhandlungstag am 9. Januar laut einem Bericht der Bild-Zeitung angegeben, die Agentin habe lediglich seine Telefonnummer weitergegeben – mehr nicht. "Ich zahle dieser Frau keinen Cent", zitierte das Blatt den 62-Jährigen.

Bekannt aus Traumschiff und Schwarzwaldklinik

Sascha Hehn war für eine Stellungnahme vor dem zweiten Verhandlungstag nicht erreichbar. Sein Anwalt Stefan v. Moers wollte sich nicht zu dem laufenden Verfahren äußern.

Die Agentin vermittelte Sascha Hehn nach Medienangaben mehrere Rollen fürs Fernsehen, auch für die in den 1980er Jahren ausgestrahlte erfolgreiche ZDF-Serie "Schwarzwaldklinik". Darin spielte der Frauenschwarm den Arzt Udo Brinkmann, Filmsohn von Chefarzt Prof. Klaus Brinkmann, verkörpert wiederum von Klausjürgen Wussow. 2014 trat Hehn die Nachfolge von Siegfried Rauch als Kapitän Victor Burger in der ZDF-Reihe „Das Traumschiff“ an.

dpa

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Kommentare

ein_waginger
(0)(0)

Beide Seiten haben Recht. Ohne seine Agentin hätte er die Rolle nicht bekommen andererseits is es Wucher 25000 Euro für die Weitergabe der Handynummer zu fordern. Das Gericht wird auch irgendwo dazwischen ein Urteil finden, denke ich.

Ironie
(1)(0)

Die Weitergabe einer Telefonnummer ist noch keine Agententätigkeit. Allerdings müsste auch die Suche nach einer geeigneten Rolle bezahlte Arbeit sein.Schließlich fallen auch einem Sascha Hehn nicht die Rollen vom Himmel!!!

Bayu
(0)(0)

Spricht nicht für diesen drittklassigen Schauspieler.

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