Weil sie zu "Fridays for Future" gingen?

Traunsteiner Klimaaktivisten dürfen nicht mit auf Klassenfahrt

Traunstein -  Drei Schüler aus Traunstein dürfen augenscheinlich nicht an der Klassenfahrt nach Berlin teilnehmen, weil sie durch ihre Teilnahme an den "Fridays for Future"-Demos zu viele Fehlstunden gesammelt haben.

Eigentlich wollten sie sich nur für den Umweltschutz einsetzen: Drei Zehntklässler des Chiemgau-Gymnasiums in Traunstein dürfen nicht mit auf Klassenfahrt nach Berlin fahren, weil sie an den "Fridays for Future"-Demonstrationen teilnahmen, berichtet die Passauer Neue Presse


Die auf nur 30 Schüler begrenzte Teilnahme an der viertägigen politischen Exkursion sei an Kriterien wie die Einhaltung der Schulregeln gebunden, habe die Schule erklärt, und gegen genau diese haben die Schüler durch die entstandenen Fehlstunden verstoßen. Ein Mitstreiter der drei Schüler habe aber genau das kritisiert, schließlich gehe es bei den Demos um eben das politische Engagement, das bei dem Ausflug gefördert werden solle, zumal die drei durch ihre Teilnahme nur jeweils ein bis zwei Schulstunden verpasst haben. 

Rubriklistenbild: © xe (Symbolbild)

Kommentare