Traunstein: Mehrere Streifen im Einsatz

Nachbarschaftsstreit eskaliert - Schreckschusspistole sorgt für Großeinsatz

Für einen größeren Polizeieinsatz hat am frühen Samstagabend ein Streit unter Nachbarn in Traunstein gesorgt. Auch eine Schusswaffe soll laut Augenzeugen im Spiel gewesen sein. Die Polizei musste ausrücken. 

Update, 7.55 Uhr - Waffe sichergestellt

Wie die Polizei Traunstein auf Anfrage von chiemgau24 mitteilt, konnte die Waffe sichergestellt werden. Es habe sich um eine ungeladene Schreckschusspistole gehandelt. Der Einsatz sei insofern abgeschlossen, die Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände laufen. 


Wie die Polizei im Gespräch weiter ausführte, handle es sich um einen langjährigen Nachbarschaftsstreit, der in der Vergangenheit immer wieder die Polizei auf den Plan gerufen habe. Beim Streit am Samstag habe es sich um eine "eins zu eins"-Situation gehandelt. 

Im Einsatz standen mehrere Streifen aus Traunstein und der Traunsteiner Umgebung. Weitere Einsatzkräfte - etwa das SEK - seien nicht alarmiert worden. Die Polizei betont abermals, dass die Situation rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Eine Gefährdungslage für andere Personen habe nicht bestanden, das Gebäude habe auch nicht evakuiert werden müssen. 


Beim Nachbarschaftsstreit am Samstag handelt es sich um den zweiten Nachbarschaftsstreit mit Polizeieinsatz binnen kürzester Zeit in der Region: Erst am Freitag waren zwei benachbarte Rentner in Töging aneinander geraten. Dabei verletzte einer der Kontrahenten sein Gegenüber mit einem Hochdruckreiniger. 

Erstmeldung:

Pressemitteilung im Wortlaut:

Am frühen Samstagabend, kam es in Traunstein zu einem Nachbarschaftsstreit in einem Mehrparteienhaus. Da der Mitteiler eine Schusswaffe gesehen haben wollte, wurden mehrere Streifen in Tatortnähe zusammengezogen.

Durch Kräfte der Zivilen Einsatzgruppe der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein konnte der Täter schnell und unkompliziert unter Kontrolle gebracht und die Situation entschärft werden.

Die PI Traunstein wurde dabei von Kräften des Einsatzzuges und der Einsatztrainer der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein, sowie zahlreicher umliegender Dienststellen unterstützt.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 35-jährigen deutschen Traunsteiner. Was der Hintergrund für den Streit war, und was es mit der Waffe auf sich hatte, müssen die Ermittlungen ergeben.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

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