Der nächste Fall vor dem Amtsgericht Traunstein

Schwein misshandelt! Wieder wird ein Bauer bestraft

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Traunstein - Schon das vierte Mal setzte sich das Amtsgericht jetzt mit einem Fall der Tiermisshandlung auseinander: Diesmal traf es einen Bauern aus dem nördlichen Rupertiwinkel. 

Der Landwirt hat am 2. Oktober 2017 eines seiner Ferkel im Schlachthof in Halsbach abgeliefert - mit "hochgradiger Lahmung", wie ihm die Staatsanwaltschaft vorwarf. Bei der Schlachttieruntersuchung nahm ein Amtstierarzt das Ferkel genauer unter die Lupe und stellte fest, dass es seit mehreren Tagen an einer Oberschenkelfraktur litt. Das Amtsgericht Traunstein warf dem Bauern aus dem nördlichen Rupertiwinkel vor, dass er mit dem Tier zum Arzt hätte gehen müssen, auch sei es nicht transportfähig gewesen. 

Schuldig wegen Tiermisshandlung

Der Strafbefehl des Amtsgerichtes in Traunstein wurde am Mittwoch rechtswirksam - einen Einspruch dagegen zog der Landwirt zurück, heißt: Es kam zu keiner öffentlichen Verhandlung, die Höhe der Strafe wurde nicht bekannt. Es wird sich aber wohl um eine Geldstrafe handeln, die das Gericht dem Bauern aufgebrummt hat. Außerdem hat er sich offiziell der Tiermisshandlung schuldig gemacht. An sich erlaubt das Tierschutzgesetz hier sogar Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahre. 

Schon der vierte Fall 2018 vor Traunsteiner Amtsgericht

Dies ist nun schon der vierte Fall in Sachen "Tiermisshandlung", der das Traunsteiner Amtsgericht heuer beschäftigt

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / Friso Gentsch

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