Mit 430 prächtig geschmückten Pferden

Schwerttanz bei Georgi-Ritt am Ostermontag in Traunstein

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Traunstein - Der Georgiritt ist einer der schönsten Umritte Altbayerns: farbenfrohes Historienspiel, lebendiges Brauchtum und Bekenntnis zum christlichen Glauben zugleich.

Beim prunkvollen, uralten Georgiritt, einer der größten Pferdewallfahrten in Bayern, zogen auch in diesem Jahr am Ostermontag zahlreiche historische Gruppen und Musikkapellen sowie über 430 prächtig geschmückte Pferde zogen bei herrlichstem Wetter in einer Prozession vom Traunsteiner Stadtplatz hinauf zur Kirche in Ettendorf. Am 22. April um 10 Uhr erhob der Herold auf dem Stadtplatz seinen Stab und gab das Zeichen zum Aufbruch. Unter dem Geläut aller Kirchenglocken setzt sich der Zug in Bewegung. Am Ettendorfer Kircherl fand dann nach alter Tradition eine Segnung statt.

Schwerttanz bei Georgi-Ritt in Traunstein (1)

Untrennbar mit dem Georgiritt am Ostermontag verbunden sind die Schwerttänzer, die Darsteller eines uralten germanischen Frühlingsbrauches, in Form eines Kampf- und Waffenspieles, dessen Vorführung schon im Jahre 1530 durch eine Stadtkammerrechnung beurkundet ist. Ihr Tanz symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Aufführungen waren am Ostermontag um 9.30 Uhr und um 14 Uhr auf dem Traunsteiner Stadtplatz.

Georgiritt und Schwerttanz wurden 2016 in das UNESCO-Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Ihrer Erhaltung und würdigen Ausgestaltung hat sich der im Jahr 1891 gegründete Sankt-Georg-Verein Traunstein angenommen.

Schwerttanz bei Georgi-Ritt in Traunstein (2)

Schwerttanz bei Georgi-Ritt in Traunstein (3)

kaf

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