Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Szenische Lesung

Sind wir hier daheim gewesen? –Kathi Kobus, Thomas Bernhard, Ludwig Thoma

Szenische Lesung: Sind wir hier daheim gewesen? –Kathi Kobus, Thomas Bernhard, Ludwig Thoma.
+
Szenische Lesung: Sind wir hier daheim gewesen? –Kathi Kobus, Thomas Bernhard, Ludwig Thoma.

Wer geistert denn da durch Traunstein? Sie fragen sich, ob sie hier jemals daheim gewesen sind.

Update, 17. November: Coronabedingt müssen die szenischen Lesungen zum 100. Todestag von Ludwig Thoma leider verschoben werden. Noch gibt es keinen Ersatztermin.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Der eine Geist ist nur 54 Jahre alt geworden, er starb zehn Jahre, bevor der andere geboren wurde, aber auch der hat nur 58 Jahre lang gelebt. Jeder verbrachte einige Zeit in Traunstein, der eine als Rechtsassistent, der andere seine Kindheit. Beide sind sie berühmte Schriftsteller gewesen, in ihren Werken taucht immer wieder mal Traunstein auf, manchmal direkt benannt, dann wieder umschrieben, aber wer diese Werke kennt, weiß Bescheid. Erst jetzt als Geister treffen sie zusammen, lernen sich näher kennen und tauschen sich aus, auch über Traunstein und ihre Zeit in dieser Stadt.

Und da taucht eine Traunsteinerin auf, natürlich ebenfalls als Gespenst, sie starb acht Jahre nach dem Älteren der beiden Herren, aber eben der kennt sie allerbestens. Diese Frau wurde in München berühmt und bewundert, als die Wirtin des einzigartigen „Simpl“, ohne den die Münchner Dichter- und Kunstszene in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg absolut unvorstellbar wäre: Kathi Kobus, an die leider in Traunstein gar nichts mehr erinnert, was die beiden Herren auch gewaltig bemängeln. Noch heißt nach Ludwig Thoma in Traunstein eine Straße und sogar eine Schule, ob das so bleiben wird, darüber reden die drei natürlich. Und immerhin gibt es eine Thomas-Bernhard-Stiege, die dürfte weiterhin Bestand haben.

Bernhard, das Lästermaul, der Nestbeschmutzer, der „Estreicher“, über den sich heute noch so manche Stadtbürger echauffieren, auch wenn sie vielleicht gar nichts von ihm gelesen haben. Und Thoma, der bayerische Dichter schlechthin und der Kopfschütteln erzeugende Antisemit zuletzt, der einen Gesinnungswandel vollzogen hatte, den ihm zuvor kaum einer zugetraut hatte. Waren sie hier daheim gewesen? Diese Frage stellen sie sich, und gemeinsam mit der Kathi Kobus finden sie auch eine Antwort darauf.

Es spielen:

  • Kathi Kobus – Christa Fuchs
  • Ludwig Thoma – Willi Schwenkmeier
  • Thomas Bernhard – Franz-Josef Fuchs
  • Student – Valentin Fuchs

Aufführungstermine der „szenischen Lesung“ im NUTS:

  • Freitag, 19. November, 20 Uhr
  • Samstag, 20. November, 20 Uhr
  • Sonntag, 21. November, 18 Uhr

Bitte beachten: Es gilt die 2G-Regel, bitte Bestätigungen mitbringen!

Tel.: 0861 – 8431

Oder: www.nuts-diekulturfabrik.de

Pressemitteilung NUTS-Die Kulturfabrik

Kommentare