Alte Gewerbeanlage

Ruinen an der Traun: Was wird aus der Salzmann-Insel?

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8330 Quadratmeter Grund gehören der Stadt auf der Salzmann-Insel "Am Rechen". Bis zum Frühsommer 2020 sollen Voruntersuchungen abgeschlossen sein, was auf dem Areal möglich ist und was nicht. 

Traunstein - Seit Jahren stehen die Hallen der Firma Salzmann leer: die Firma zog nach Nußdorf, die Stadt kaufte die Gebäude - was soll künftig daraus werden? Erste Überlegungen beginnen. 

"Die Fläche wird sicher nicht in den nächsten Monaten bebaut, aber sie hat großes Potenzial, also dürfen wir keine Zeit verlieren", leitete Oberbürgermeister Christian Kegel ein. Der Planungsausschuss beschäftigte sich am Dienstag erstmals mit der Zukunft der Salzmann-Insel. Konkrete Ideen für eine künftige Bebauung wurden noch nicht genannt, doch die ersten Schritt werden nun gemacht.


Untersuchungen stehen an: Was ist überhaupt möglich?

Etwa um den rotumrandeten Bereich geht es. 

Bis zum Frühsommer 2020 soll untersucht werden, ob Altlasten, Hohlräume oder Denkmäler im Boden "lauern". Auch Gutachten zum Wasser und zu Emissionen müssen her, genauso wie man sich über eine mögliche Verkehrserschließung des Areals Gedanken machen muss. Wenn diese Hausaufgaben gemacht sind, könne man sich Gedanken machen, wie die Salzmann-Insel konkret bebaut werden könnte. 

Sollte dazu ein Investor ins Boot geholt werden? Die Stadträte waren eher skeptisch. "Zuerst sollten wir uns mal Gedanken machen, was wir dort wollen", so Sepp Kaiser und Traudl Wiesholler-Niederlöhner unterstrich: "Ich bin nicht einverstanden, einen Investor ins Spiel zu bringen. Das kann man auch selber gestalten und das Grundstück ist ja für die Stadt eine gute Geldanlage."


Stadt kaufte Grund für Landesgartenschau

Bis auf zwei Wohngebäude befinden sich die Grundstücke auf dem früheren Salzmann-Areal fast vollständig im Besitz der Stadt - insgesamt geht es um 8330 Quadratmeter. Die Fläche wurde mit ins Konzept für die Landesgartenschau 2022 genommen, vor allem deshalb kaufte sie die Stadt, doch bekanntlich beendete ein Bürgerentscheid die Planungen für die Landesgartenschau. Teile der Hallen wurden zwischenzeitlich unter anderem von Ringern des Turnverein Traunstein genutzt, als Übergangslösung bis die neue AKG-Turnhalle fertiggestellt wurde.

xe

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