Traunstein bleibt Fairtrade-Stadt

OB Kegel: "Titel Fairtrade-Stadt ist Auszeichnung und Ansporn zugleich"

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Sie freuen sich über die erneute Auszeichnung von Traunstein als Fairtrade-Stadt und haben einen wichtigen Anteil an der Erneuerung des Titels (auf dem Bild von links nach rechts): Oberbürgermeister Christian Kegel und die Mitglieder der Steuerungsgruppe Ina Holzner, Martin Gehringer, Thomas Stadler, Marlies Koch, Ewald Kleyboldt, Isabelle Kuhlmann und Jürgen Pieperhoff.

Traunstein - Die Stadt Traunstein setzt ihr Engagement zur Förderung des fairen Handels fort - und darf für zwei weitere Jahre den Titel Fairtrade-Stadt tragen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Große Kreisstadt Traunstein erfüllt alle Kriterien und darf deshalb für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt tragen. Die Auszeichnung wurde Traunstein erstmalig im Jahr 2017 durch Transfair e.V. verliehen und jetzt erneuert. "Wir sind Fairtrade-Stadt aus Überzeugung und wollen einer breiten Öffentlichkeit die Chancen und Möglichkeiten fairen Handels näher bringen, sie sensibilisieren und sie zum Umdenken und Mitmachen animieren", sagt Oberbürgermeister Christian Kegel. 

Sein Dank gelte den engagierten Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, die gemeinsam den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern. "Vergelt's Gott sage ich insbesondere den Mitgliedern der Steuerungsgruppe um Thomas Stadler, die Traunsteins Aktivitäten für fairen Handel koordinieren und vorantreiben. Ich bin dankbar, dass sie sich dauerhaft auf unterschiedlichste Weise für fairen Handel stark machen und nicht müde werden, dem Thema die öffentliche Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient."

Der Titel Fairtrade-Stadt sei Auszeichnung und Ansporn zugleich. Dass die Menschen beim Einkauf öfter auf soziale und ökologische Gesichtspunkte achten, dass sei das gemeinsame Ziel. Vor zwei Jahren erhielt die Stadt Traunstein vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. dank ihres Engagements für den fairen Handel erstmalig die Auszeichnung Fairtrade-Stadt. 

Dafür musste sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen: Oberbürgermeister und Stadtrat halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. 

Mit Veranstaltungen wie einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Fairtrade – Mogelpackung oder Lebenseinstellung?“, mit dem Aktionstag „Fairtrade macht Schule“ verschiedener Bildungseinrichtungen auf dem Stadtplatz und vielen weiteren Aktivitäten ist es der Stadt gelungen, das Thema fairer Handel immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und Unterstützer zu gewinnen. 

Und die Fairtrade- Stadt Traunstein bleibt auch im Jahr 2019 engagiert. So ist unter anderem im Sommer im Rahmen der Chiemgauer Kulturtage gemeinsam mit den Schulen eine Open-Air-Veranstaltung unter dem Motto „Fairtrade ist mehr“ geplant. Auch auf der Gewerbeschau Truna, die Ende September auf dem Festplatz stattfindet, stellt die Stadt das Thema Fairtrade in den Mittelpunkt. Geplant ist außerdem ein Flyer, in dem faire Geschäfte und gastronomische Betriebe in der Großen Kreisstadt verzeichnet sein werden.

Pressemeldung der Großen Kreisstadt Traunstein

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