Betreiberin will attraktives Programm zusammenstellen

Sie soll die Klosterkirche zum neuen "Hotspot" machen

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Alexandra Birklein und Oberbürgermeister Christian Kegel nach der Vertragsunterzeichnung am Dienstagvormittag im Traunsteiner Rathaus.
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Traunstein - Der Vertrag ist unterzeichnet: Alexandra Birklein wird den Betrieb der Klosterkirche übernehmen. Alle Details und was sie vor hat: 

Alexandra Birklein aus Rosenheim wird ab 1. Januar 2019 den Betrieb des neuen "Kulturforum Klosterkirche" übernehmen. Der Stadtrat sprach sich im Juni dafür aus, dass ein Externer den Betrieb übernehmen soll, nicht die Stadt. Am Dienstagvormittag unterzeichneten sie und Oberbürgermeister Christian Kegel den Vertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren.

Birklein arbeitet seit 23 Jahren in der Veranstaltungsbranche und wirkte unter anderem beim KuKo Rosenheim, dem Ballhaus, dem Rosenheimer Sommerfestival, der Rosenheimer Landesgartenschau oder dem Stadtmarketing in Bad Aibling mit. "Weil ich mehrere Veranstaltungshäuser betreue, ergeben sich nützliche Synergien. Ich muss jetzt aber erstmal in Traunstein heimisch werden", so Birklein, die freiberuflich arbeitet und künftig einen festen Tag pro Woche in Traunstein vor Ort sein wird.

Details aus dem Vertrag und Pläne fürs Programm

Wichtige Details des Vertrages: Der Kulturverein ARTS kann zwölf Wochen im Jahr das Programm in der Klosterkirche bestimmen, die Stadt Traunstein bekommt ein Vorbelegungsrecht unter anderem für heimische Künstler und Vereine und muss keine Miete zahlen. Birklein erhält von der Stadt monatlich einen fixen Betrag. Risiken und Defizite übernimmt der jeweilige Veranstalter, also in der Regel nicht die Stadt. 

Birklein stellt sich ein sehr breites Programm für die Klosterkirche vor: "Von Kinderveranstaltungen über Kabarett bis zu Konzerten oder klassischer Musik" - sie wolle nichts ausschließen, die Akzeptanz der Traunsteiner solle möglichst groß sein. Abseits der Kultur seien auch Firmenfeiern, Messen, Empfänge oder Hochzeiten im "Kulturforum Klosterkirche" möglich, so Alexandra Birklein und OB Kegel übereinstimmend. Drei bis vier Veranstaltungen könnten wöchentlich stattfinden. 

Kegel: "Keine Konkurrenz zum k1"

"Das Kulturforum Klosterkirche soll ein kulturelles Highlight, ein Hotspot in der Region werden", so Christian Kegel. In Konkurrenz zum Traunreuter k1 sieht Kegel die Klosterkirche künftig aber nicht. "Das ist ja ein ganz anderes Kaliber. Das k1 ist viel größer", so Kegel. Mit der Kapazität von bis zu 350 Plätzen sieht Kegel die Klosterkirche irgendwo zwischen dem k1 und eine Kleinkunstbühne angesiedelt. Mitte 2019 sollen die Arbeiten an der Klosterkirche abgeschlossen sein

Wer jetzt schon Interesse an einer Einmietung in der Klosterkirche hat, kann sich bei Alexandra Birklein telefonisch unter der 0172/8907443 melden.

xe

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