Vorübergehende Engpässe in Traunstein

Klinik-Station muss für mehrere Wochen schließen

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Die Station 4.1. wird wohl erst Ende September wieder öffnen, Patienten der Gynäkologie und Onkologie mussten verlegt werden. Der Grund: Viele Angestellte sind krank oder in Schwangerschaftspause.

Traunstein - "Gewisse Dienste können nicht mehr sichergestellt werden", heißt es aus dem Klinikum - daher wird eine Station nun für mehrere Wochen geschlossen. Alle Details und Hintergründe:

Das Personal im Traunsteiner Krankenhaus hat's wohl schwer erwischt: Wegen einer Krankheitswelle und weil einige Mitarbeiterinnen in Schwangerschaftspause sind musste nun die Station 4.1. geschlossen werden. Es betrifft in erster Linie die Gynäkologie, aber auch Patienten der Onkologie. 


"Ich habe heute erfahren, dass im Klinikum Traunstein eine Station aufgrund von Personalmangel geschlossen wird. Leider wird hierüber in den Medien nichts berichtet", meldete sich einer unserer Leser vor Kurzem über unser Meldeportal "Pinweis". Kliniken-Pressesprecher Ralf Reuter bestätigt uns dies nun: "Wir konnten das ad-hoc nicht anders lösen."

Besserung erst in vier bis sechs Wochen

Reuter spricht in dem Zusammenhang von Kapazitätsanpassungen. Zu Wochenbeginn sei die Station 4.1. geschlossen worden, bestätigt Reuter. Er rechnet damit, dass dies nun für vier bis sechs Wochen so bleibt. Mit dem vorübergehend niedrigen Personalbestand könnte beispielsweise der Nachtdienst nicht mehr sichergestellt werden. 


Die Patienten der Station wurden vorübergehend auf andere Stationen verlegt, Gynäkologie und Onkologie gibt es weiterhin - nur eben vorübergehend nicht auf der angestammten Station: "Alle werden weiter versorgt und es werden auch keine neuen Patienten abgewiesen", so Reuter. Das Traunsteiner Krankenhaus sei groß genug, um solche Engpässe intern auffangen zu können. 

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