JU sieht sieben Gründe für Olympia

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Traunstein - Der Kreisverband der Jungen Union Traunstein hat sich klar für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 in Bayern ausgesprochen - so auch der Gewerbeverband Traunstein & Umgebung:

So könnte Bayern 50 Jahre nach den olympischen Sommerspielen 1972 nun auch erstmals Winterspiele austragen - eine solche Kombination wäre bislang einzigartig. Stattfinden würden die Spiele in München, Garmisch-Partenkirchen, dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau.

Der Kreisvorsitzende Hans-Peter Dangschat betonte, dass der ganze Landkreis Traunstein, sowohl der Süden als auch der Norden, von einer Austragung profitieren würde. Hans Siglbauer erarbeitete mit seinem AK OlympiJa sieben Gründe, warum Traunstein Olympia nach Hause bringen sollte.

„Es liegt auf der Hand, dass eine solche internationale Mammutveranstaltung dem Tourismusstandort Chiemgau eine grandiose Werbeplattform bieten würde, um sich der Welt als offen, sympathisch und gastfreundlich zeigen zu können.“, sagt Dangschat. Dazu trägt natürlich auch das gelebte bayerische Brauchtum bei, das schnell Sympathisanten gewinnen kann und somit weltweite Runden macht.

Natürlich zöge nicht nur die Tourismusbranche einen Nutzen, sondern auch Gastronomie, Beherbergungsgewerbe und weitere mittelständische Betriebe können mit hohen Zusatzeinnahmen rechnen. Damit die touristische als auch generelle Infrastruktur für Olympia bestens gewappnet ist, würde der Ausbau der Bundesautobahn A8 von Rosenheim bis zur Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf beschleunigt werden und durch erhöhte staatliche Zuschüsse finanziell gewährleistet werden.

Daraus ergibt sich eine signifikante Steigerung der wirtschaftlichen Attraktivität des Landkreises. Es ist offensichtlich, dass eine Olympia-Austragung auch dem Spitzen- und Breitensport zugute käme, wobei letzterer sogar mit einem erheblichen Zuwachs rechnen könnte.

Ein Zuwachs würde auch der gesunde Patriotismus verzeichnen – die FIFA Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land hat es vorgemacht: Die Gesellschaft fiebert mit ihren deutschen Athleten mit, wächst somit zusammen und bildet eine positive nationalen Identität. Zu guter Letzt könnte sich der Landkreis durch nachhaltige Spiele auszeichnen.

Hans Siglbauer erklärt: „So grün und ökologisch wie Bayern kann keiner“. Damit spielt er auf die Tatsache an, dass der Großteil der benötigten Infrastruktur bereits heute vorhanden ist dieser und lediglich auf den aktuellsten Stand der Technik und rechtlichen Vorgaben gebracht werden müsse.

Aufgrund der zahlreichen Vorteile einer Olympia Austragung bittet der Kreisverband der Jungen Union Traunstein alle Bürgerinnen und Bürger, am 10. November für OlympiJa zu stimmen.

Pressemitteilung JU Traunstein

BDS Orts- und Gewerbeverbände für Olympia 2022 in Bayern

Die Orts- und Gewerbeverbände des BDS Bayern in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land, der Gewerbeverband Garmisch-Partenkirchen und der Bezirksverband München unterstützen die Bewerbung Deutschlands für die Olympischen Winterspiele 2022.

„Die Olympischen Winterspiele 2022 sind eine einmalige Chance für Bayern und damit auch für den Mittelstand im Freistaat“, erklärt der Bezirksvorsitzende der Bundes der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V. München, Richard Schaurich, zur gemeinsamen Bewerbung von München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. „Der Wintersport hat eine lange Tradition in Bayern. Wir haben die Riesenchance, dass es nach Jahrzehnten wieder ,echte‘ Winterspiele vor einem begeisterten Publikum gibt“, freut sich Florian Möckl, der Vorsitzende des Gewerbeverbandes Garmisch-Partenkirchen.

Die Orts- und Gewerbevereine sind sich einig, dass die Bewerbung mehr Chancen als Risiken birgt. „Dass durch die Winterspiele der Druck auf die Metropole München zunimmt und dadurch die Mieten steigen, ist schon ziemlich weit hergeholt“, sagt Schaurich, der selbst Aufsichtsratsvorsitzender einer Wohnbaugenossenschaft ist. Franz Ober, der Vorsitzende des Gewerbeverbandes Traunstein betont die Nachhaltigkeit des Konzepts für die Spiele 2022: „Fast alle Wettkampfstätten sind bereits vorhanden. Es gibt keine Bewerbung in der Geschichte der Olympischen Winterspiele, für die so wenig gebaut werden muss wie für diese“, betont Ober, und Angelika Gassner, Vorsitzende des Gewerbeverbandes Ainring, ergänzt: „Die Bob- und Rodelbahn am Königssee, die Chiemgauarena für Langlauf und Biathlon und alle Skipisten im Werdenfelser Land sind nagelneu und haben sich bereits bei Weltmeisterschaften bewährt. Solche Anlagen woanders noch mal zu bauen, ist ökologisches Kirchturmdenken.“

Walter A. Drössler, erster Vorsitzender des Ortsverbandes Tittmoning erhofft sich auch einen Schub für die mittelständische Wirtschaft: „Viele Besucher werden vor allem in kleinen Hotels und Pensionen übernachten. Unbezahlbar ist die Imagewirkung für die Tourismusregion Oberbayern. Gerade im immer härter werdenden Wettbewerb der Tourismusdestinationen können Olympische Spiele insbesondere für die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein Gold wert sein.“

Einen Schub erhoffen sich die Verbände auch für die Infrastruktur: „Gerade Selbständige und mittelständische Unternehmen sind auf leistungsfähige Straßen und Schienen angewiesen. Durch die Olympischen Spiele hoffen wir, dass einige der bereits geplanten Investitionen vorgezogen werden. Unternehmer sein heißt: Etwas zu unternehmen und nicht etwas zu unterlassen. Daher sind wir für die Olympischen Spiele 2022 in Bayern“, so die Vorsitzenden der BDS-Verbände abschließend.

Pressemitteilung Gewerbeverband Traunstein & Umgebung

Rubriklistenbild: © dpa

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