39 Einsätze absolviert

Traunsteiner BRK-Rettungshundestaffel leistet 6.168 ehrenamtliche Stunden

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Mit Meta Lahn und ihrer Hündin Elsa verfügt die Traunsteiner BRK-Rettungshundestaffel seit 2019 über ein geprüftes Team für die Trümmersuche.

Traunstein - Dem Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BKR) gehört eine sehr aktive Rettungshundestaffel an. Diese kommt beispielsweise bei Vermisstensuchen in unwegsamem Gelände oder bei der Ortung von verschütteten Personen zum Einsatz.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Im Jahr 2019 leisteten die Helfer der BRK-Rettungshundestaffel gemeinsam mit ihren Vierbeinern 6.168 Stunden ehrenamtlichen Dienst. 

Acht Flächensuchhunde und ein Trümmersuchhund 

Derzeit umfasst die Traunsteiner Rettungshundestaffel 19 Mitglieder und 5 Anwärter. Um als Hundeführer mit seinem Hund in den Einsatz gehen zu dürfen, ist ein langer Vorlauf nötig. So dauert es 2,5 bis 3 Jahre, ehe alles Notwendige erlernt ist, um die Rettungshundeprüfung erfolgreich absolvieren zu können. Abgenommen werden Prüfungen für Flächensuchhunde und Trümmersuchhunde. Mitglieder der Traunsteiner Rettungshundestaffel legten 2019 Flächenprüfungen in Weilheim-Schongau, Regensburg, Günzburg und Garmisch-Partenkirchen ab. Mit Meta Lahn und ihrer Hündin Elsa nahm auch ein Traunsteiner Gespann erfolgreich an einer Trümmerprüfung in Kelheim teil, sodass die BRK-Rettungshundestaffel nun neben 8 geprüften Flächensuchhunden auch einen geprüften Trümmersuchhund vorweisen kann. 


Um für herausfordernde Einsätze gerüstet zu sein, ist viel Training für Mensch und Tier nötig. So entfiel der Großteil der 2019 ehrenamtlich geleisteten Stunden (3.931 von insgesamt 6.168) auf verschiedene Übungsszenarien der Flächen- und Trümmersuche sowie Theorieschulungen und die Absolvierung von Rotkreuz-Kursen (u.a. Lehrgänge Technik und Sicherheit, Truppführer und Gruppenführer). Viele Stunden wurden auch in Sanitätsdienste wie etwa beim Biathlon-Weltcup und die Öffentlichkeitsarbeit investiert. Zu letzter gehören beispielsweise Vorführungen in Schulen, bei denen die Arbeit der Rettungshundestaffel vorgestellt wird. 

39 Einsätze absolviert 

Insgesamt 39-Mal wurde die Traunsteiner BRK-Rettungshundestaffel 2019 für Einsätze alarmiert. Dabei wurden 797 weitere Stunden ehrenamtlicher Dienst geleistet. Ein besonderer Einsatz fand im April 2019 statt, als die Rettungshundestaffel nachts alarmiert wurde, weil im Raum Grabenstätt eine Person bei Dunkelheit und kühlen Temperaturen vermisst wurde. Einem Rettungshundeteam gelang es, die hilflose und unterkühlte Person nahe des Tüttensees zu orten. Der Patient wurde erstversorgt und an den Rettungsdienst übergeben. „In solchen Momenten wird klar, dass sich die vielen Trainingseinheiten und Übungsstunden gelohnt haben und dass es wichtig ist, sich auf möglichst viele Einsatzszenarien vorzubereiten“, betont Claudia Schaffner-Konarski.

Pressemeldung des BRK KV Traunstein

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