Strengere Auflagen und einige Änderungen geplant

"Veitsgroma" wollen familienfreundlicheren Faschingszug 2020

  • schließen

Traunstein - Hütten- und Stammtischwägen dürfen nächstes Jahr auf dem Faschingszug nicht mehr mitfahren, im Gegenzug hoffen die "Veitsgroma" auf mehr Fußgruppen. Einiges wird sich 2020 ändern.

"Wir wollen den Faschingszug in Traunstein auf neue Füße stellen", so Josefine Berny vom Faschingsverein gegenüber chiemgau24.de. Zum einen gibt es von Stadtverwaltung und Polizei strengere Auflagen für den Umzug im nächsten Jahr, zum anderen will sich der Faschingsverein "Veitsgroma Zunft" nun u mso mehr bemühen, dass der Faschingszug familienfreundlicher wird

Hüttenwägen dürfen nicht mehr mitfahren

Nach Gesprächen mit der Polizei und der Feuerwehr beschloss der Hauptausschuss im Mai, dass auf dem kommenden Faschingszug generell keine Stammtisch- oder Hüttenwägen mehr zugelassen werden. Die Wägen von Faschingsvereinen sind nicht betroffen. Das Problem sei, dass sich in den vergangenen Jahren oft nicht an das Verbot von Nebelmaschinen, Glasflaschen oder offenem Feuer gehalten wurde - "und bei den minderjährigen Teilnehmern spielte Alkohol eine immer größere Rolle", so Berny.

"Wir haben im Vorfeld an die Teilnehmer dieser Wägen immer wieder appelliert, dass sie sich zusammenreißen sollen. Wir haben sie auch mehrfach darauf hingewiesen, dass das irgendwann Konsequenzen haben wird", so die 1. Präsidentin der "Veitsgroma". Sie selbst habe an sich nichts gegen die Hüttenwägen. Weil aber negative Ereignisse auf dem Faschingszug immer auch auf die "Veitsgroma" zurückfielen, hofft Berny, dass durch die strengeren Auflagen vielleicht ein Umdenken einsetzt. 

Open-Air-Party am Stadtplatz und Hoffen auf mehr Fußgruppen

Die "Veitsgroma Zunft" wird nun weiter versuchen, mehr Fußgruppen oder Musikkapellen zum Faschingszug nach Traunstein locken zu können. Die Traunsteiner Schäffler haben ihre Teilnahme schon zugesagt. 

Von der Stadtverwaltung gab es für 2020 außerdem die Auflage, dass die Party auf dem Stadtplatz nach dem Faschingszug nicht mehr in einem Zelt stattfinden dürfe - aus Sicherheitsgründen. Der stattdessen geplanten Open-Air-Party hat die Stadt dagegen bereits zugestimmt: Verpflegungshütten, ein DJ, eine Bar und eine Tribüne sind laut Josefine Berny geplant. Wie auch in den vergangenen Jahren soll das Faschingstreiben am Stadtplatz bis 22 Uhr andauern. 

xe

Rubriklistenbild: © kaf

Zurück zur Übersicht: Traunstein

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT