Unabhängige Wähler Traunstein:

Zukunftsthema Kinderbetreuung

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Veranstaltung der Unabhängigen Wähler Traunstein

Traunstein - Der Oberbürgermeister Manfred Kösterke und die Stadtratskandidaten in Rettenbach trafen sich in Rettenbach. Es ging um das Thema "Familie und Kirche":

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Unabhängigen Wähler Traunstein und Stadtrat Ernst Haider stellten sich die anwesenden Stadtratskandidaten. Allesamt trafen sich in der Aussage: "Wir sind unabhängig von jeder Parteipolitik und entscheiden nur nach sachlichen Gesichtspunkten zum Besten für Traunstein und seine Bürger!" Anschließend sprach Oberbürgermeister Manfred Kösterke über das Thema "Familie und Kirche". Im Kernpunkt der Aussagen stand, dass die Kommunen und kirchlichen Träger in Sachen Kinderbetreuung dem veränderten Rollenbild in den Familien Rechnung tragen müssten. Deshalb sei die wohnortnahe Kinderbetreuung, wie auch die Flexibilisierung der Betreuungszeiten auch in Traunstein zu dem wichtigsten Thema der heutigen Stadtpolitik geworden. Es hätten sich dabei nicht nur die von staatlicher Seite geforderten Standards in der Ausstattung der Kinderbetreuungseinrichtungen erhöht, sondern auch seitens der Eltern würden von den Betreuungszeiten her grundlegend andere Anforderungen als in früheren Generationen gestellt. Es sei eine große Herausforderung für die Stadt Traunstein, diesen Vorgaben gerecht zu werden. Längere und an die Vorgaben des Arbeitsmarkts angepasste Betreuungszeiten, auch in Tagesrandzeiten und Ferien, seien für die Familien wichtig. Und dem wolle sich die UW auch stellen und das Angebot weiter ausdehnen, auch wenn dies ein finanzieller Kraftakt werde, weil sich der an sich zuständige Freistaat zu wenig um die Betriebskostenfinanzierung kümmert. Er wolle dies in der sehr guten Zusammenarbeit mit allen Trägern von Einrichtungen in der Stadt erreichen.

In diesem Zusammenhang bedankte sich Stadtpfarrer Georg Lindl als Vertreter der kirchlichen Einrichtungen bei Oberbürgermeister Manfred Kösterke für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit.Natürlich kam auch die Frage nach der Zukunft der Grundschule in Kammer auf. Hier sichern die Unabhängigen Wähler dem Ortsteil volle Unterstützung zu. Die Schule solle durch weitere Verbesserung der derzeit schon gut funktionierenden Mittagsbetreuung, Ausbau des Pausenplatzes in einen Allwetterplatz, Exklusivität des kleinen Schulkörpers in schöner, ländlicher Lage und die angebotene Beförderung für Kinder aus der ganzen Stadt so attraktiv werden, dass auch Kinder aus der Kernstadt gerne nach Kammer kommen würden. Für die weitere Zukunft müsse man jedoch im Ortsteil Kammer Ansiedlungsmöglichkeiten für junge Familien schaffen, um für "Nachwuchs" zu sorgen.Eine der weiteren, zahlreichen Fragen betraf die aus Sicht der Bürger mangelhafte Busverbindung von und nach Kammer zu bestimmten Tageszeiten. Dazu sagte OB Manfred Kösterke, dass man seit längerem in einer Arbeitsgruppe daran arbeite, Verbindungslücken im Stadtbussystem mit einer regelmäßig verkehrenden Rufbuslinie zu schließen. Eine solche Rufbuslinie, die dem Stadtrat demnächst zur Entscheidung vorgelegt werde, könne auch das Problem im Ortsteil Kammer lindern helfen.Gegen Ende der lebhaften Diskussion wurde auch der von der Stadt Traunstein schon eingeplante Hochwasserschutz in Kaltenbach angesprochen, Hier stehe man bereits in Verhandlungen mit dem WWA und Grundstücksbesitzern, um die Verbauung des Rettenbachs zu erhöhen. Auch dort, wie im ganzen Stadtbereich, wolle man ein Höchstmaß an Hochwassersicherheit schaffen. Die Sicherheit aller Bürger in der Stadt ist uns oberste Verpflichtung, schloss Oberbürgermeister Kösterke die sehr gut besuchte Versammlung.

 

Pressemitteilung UW Traunstein

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