+++ Eilmeldung +++

Lieferwagen raste in Menschenmenge

News-Ticker: Polizei soll Attentäter von Barcelona erschossen haben

News-Ticker: Polizei soll Attentäter von Barcelona erschossen haben

Verkehrssicherheitstage am Chiemgau-Gymnasium

Schüler überschlugen sich mit dem Auto

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunstein - Im Überschlagssimulator lernten die Gymnasiasten am CHG sich aus dem Sicherheitsgurt zu Befreien, für den Fall, dass das Auto einmal auf dem Kopf zum Liegen kommt.

Das eigene Leistungsvermögen hinter dem Steuer eines Autos einschätzen zu lernen und sich dabei nicht vollkommen zu überschätzen, stand im Zentrum der zweiten Verkehrssicherheitstage am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein, an denen Ende des Schuljahres rund 400 Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufen des Annette-Kolb- und des Chiemgau-Gymnasiums teilnahmen. Sie unterzogen sich dabei unter anderem einem Überschlag in einem Mini Cooper im Simulator der Verkehrswacht Kehlheim.

Der Überschlagssimulator

Auf dem Pausenhof des Chiemgau-Gymnasiums hatte die Kreisverkehrswacht Traunstein Aufprall- und Überschlagsimulatoren aufgebaut. Dort konnten Schüler, in einem Smart sitzend, am eigenen Leib die Wucht eines noch harmlosen Aufpralls von 10 bis 12 km/h auf ein stehendes Hindernis erleben oder sich in einer Notsituation kopfüber aus einem Sicherheitsgurt befreien.

Außerdem stand ein Fahrsimulator der Kreisverkehrswacht Berchtesgadener Land zur Verfügung, der die Reaktion der Schüler angesichts via Bildschirm eingespielter unvorhergesehener Verkehrssituationen bei unterschiedlichen Fahrbahnzuständen erfasste. Florian Ertl von der Traunsteiner Kreisverkehrswacht veranschaulichte ihnen in diesem Zusammenhang unter anderem den Anhalteweg, zusammengesetzt aus Reaktions- und Bremsweg.

Lehrrettungsassistent Robert Hauptenbuchner vom BRK machte deutlich, wie sehr ein Verkehrsunfall das Leben durch gesundheitliche Einschränkungen verändern kann, aber auch wie sehr sich die Bilder von Verletzten in das Gedächtnis der Helfenden einbrennen. Über Alkohol, Drogen und Geschwindigkeit referierte der Jugend- und Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Traunstein Martin Neuhauser. Die Polizei kontrolliere nicht um der Kontrolle willen, sondern um Verkehrsunfälle zu verhindern, betonte er. Leider ließen sich die Menschen nämlich nicht nur durch gutes Zureden ändern. In der Folge ging Neuhauser auf die verschiedenen Promillegrenzen und Strafen sowie die Notwendigkeit einer Medizinisch-Psychologisch Untersuchung (MPU) bei Alkoholfahrten sowie bei Drogenkonsum ein. Ablauf und Vorbereitung auf eine MPU zeigte der Diplom-Psychologe Matthias Merth vom Caritas Zentrum Traunstein auf. Dabei sei es besonders wichtig, wie der Betroffene selbst den Prozess der Entwöhnung wahrnehme und bewerte, so Merth.

Pressemeldung Chiemgau Gymnasium Traunstein

Rubriklistenbild: © Chiemgau Gymnasium Traunstein

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser