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Runder Sozialer Tisch der Kreisstadt

Sozialarbeit in Traunstein - Vertreter verschiedener Einrichtungen treffen sich zum Austausch

Runder Sozialer Tisch mit Waltraud Wiesholler-Niederlöhner und Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer
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Waltraud Wiesholler-Niederlöhner (links), die das Treffen zukünftig leiten wird, und Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer.

Traunstein - Die Vertreter der heimischen Sozialeinrichtungen trafen sich im Kulturforum Klosterkirche zum Runden Sozialen Tisch. Dabei stand der Austausch über die Sozialarbeit und die Vernetzung des sozialen Angebots im Vordergrund.

Die Meldung im Wortlaut

Sozialarbeit wird in Traunstein großgeschrieben: Über 40 soziale Einrichtungen, Vereine und Verbände kümmern sich um das Wohlergehen der Bürger, beraten, helfen und unterstützen im Alltag und bei Notlagen. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer lud die Vertreter der Traunsteiner Sozialeinrichtungen in dieser Woche zu einem Vernetzungstreffen in das Kulturforum Klosterkirche ein.

Rund 30 Teilnehmer hatten sich eingefunden, darunter auch Vertreter der Kirchen und verschiedener Hilfsorganisationen. Dr. Christian Hümmer begrüßte sie herzlich und dankte für ihre Arbeit: „Ich freue mich, dass wir in Traunstein ein sehr großes Angebot an sozialen Einrichtungen haben. Mein Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen und hauptberuflich sozial Engagierten. Der Runde Soziale Tisch ist eine sehr gute Plattform, um das vielfältige Angebot zu vernetzen.“

Nach seiner Begrüßung übergab Traunsteins Stadtoberhaupt das Wort an Waltraud Wiesholler-Niederlöhner. Die ehemalige dritte Bürgermeisterin wird den Runden Sozialen Tisch künftig zweimal pro Jahr einberufen und leiten. Nachdem sich alle Anwesenden kurz vorgestellt hatten, standen verschiedene Kurzreferate auf der Tagesordnung.

Der Runde Soziale Tisch fand im Kulturforum Klosterkirche statt.

Soziale Einrichtungen in Traunstein

Jürgen Pieperhoff, erster Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes, informierte zunächst über das von der Stadt Traunstein eingerichtete Bürgertelefon. Unter der Telefonnummer 0861 65 700 können Bürger im Katastrophenfall, zum Beispiel bei Hochwasser oder einem Bombenfund, anrufen.

Barbara Kaulfuß, Sozialbetreuerin der Stadt Traunstein, schilderte ihr Aufgabengebiet, darunter die Betreuung von Obdachlosen und Flüchtlingen. Die Probleme sind vielfältig und reichen von ausstehenden Mietzahlungen bis hin zur Antragsstellung und Arbeitssuche beim Jobcenter.

60 ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten für die Traunsteiner Tafel. Sie verteilen pro Woche Lebensmittel an 240 bedürftige Haushalte, darunter 82 Kinder. Este Vorsitzende Claudia Haider stellte die Organisation vor. Auch während der schwierigen Corona-Zeit konnte der Betrieb dank der Hilfe von Supermärkten und der Spenden von Bürgern aufrechterhalten werden. Wie die Arbeit des Sozialdienstes des Diakonischen Werks Traunstein e. V. während der Pandemie aussah, erläuterte Christine Bohl. Vor allem die Telefonseelsorge wurde in dieser Zeit stark in Anspruch genommen.

Den Abschluss der Kurzreferate bildete Karl Schulz, Stadtrat und Referent für Inklusion und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Er ist auch Leiter der Betreuungsstelle im Landratsamt Traunstein und erklärte in dieser Funktion die Wichtigkeit von Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Bei der abschließenden Diskussion ging es um die Themen Digitalisierung, Bürokratismus und Sanktionen des Jobcenters, die oft dazu führen, dass Arbeitslose oder Arbeitssuchende ihre Mieten nicht mehr bezahlt werden können. Thomas Wendrich vom Jobcenter stand zu diesem Thema Rede und Antwort.

Angeregt wurde auch, eine Übersicht über alle in Traunstein verfügbaren Sozialdienste auf der Homepage der Stadt zu veröffentlichen. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer sagte hier seine Unterstützung zu. Der nächste Runde Soziale Tisch findet voraussichtlich im Herbst statt. Dann stehen die Themen Kita, Schulen, Jugend und Familien auf der Tagesordnung.

Pressemitteilung der Großen Kreisstadt Traunstein

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