Unabhängige Wähler

Den Sport auch in Zukunft fördern

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Traunstein - Die Unabhängigen Wähler wollen, dass Traunstein ein Zentrum für Sport bleibt. OB Kösterke wies auf die wichtige Rolle der ortsansässigen Sportvereine hin.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Unabhängigen Wähler Traunstein, Stadtrat Ernst Haider, erinnerte Traunsteins Sportreferent, Stadtrat Uwe Steinmetz, u. a. an das 150-jährige Bestehen des Turnvereins und das Sportlertreffen – zwei Ereignisse im Rahmen des Sports – die 2014 in Traunstein anstehen.

Investitionen in die Zukunft

Danach berichtete Oberbürgermeister Manfred Kösterke, dass neben dem Neubau der "EHG-Arena", der Heimat des SB Chiemgau, von der Stadt Traunstein in den vergangenen Jahren sehr viel für die ortsansässigen Sportvereine geleistet wurde. Etwa 12.000 Menschen wären in diesen Vereinen Mitglieder.

Neben dem 20-prozentigen Zuschuss für Renovierung, Erweiterung und Neubau von Sportanlagen würde insbesondere auch die Jugendarbeit von der Großen Kreisstadt gefördert werden. Die Mittel wären in der Vergangenheit regelmäßig – sogar zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise – an die Vereine ausgezahlt worden. Das sei gut angelegtes Geld, denn was Vereine mit ihrem Engagement für die Jugend an Sozialarbeit für unsere Gesellschaft leisteten, wäre ohnehin unbezahlbar.

Im Bereich der Investitionen seien zuletzt u. a. die Erneuerung des Sportheims und der Neubau eines Spielplatzes auf dem Sportgelände in Kammer, der KK-Schießstand der Feuerschützengesellschaft, die Verbesserung der Energiebilanz des Schützenheimes der SG Trauneck, der Hallenerhalt des TVT und die Sanierung der städtischen Eisstockbahnen am Röthelbach bezuschusst worden. Daneben habe man im Haidforst vermessene Lauf- und Nordic-Walking-Strecken erstellt. Weiterhin entstehe zurzeit auf dem ehemaligen ESV-Gelände eine moderne Schulsport und Leichtathletik-Anlage, deren Einweihung für Ende Mai vorgesehen wäre.

Beim Blick in die Zukunft, so Kösterke, sei für eine Motocross-Strecke und wettkampfgeeignete Kegelbahnen Bedarf angemeldet. Vielleicht wäre ja für letztere die AKG-Dreifachturnhalle, für die ja im kommenden Sommer Planungsstart sein soll, eine gute Lösungsvariante.

Diskussionsthemen

In der anschließenden Diskussion wurden verschiedenste Themenbereiche angesprochen. "Was ist eigentlich bei unserem Bahnhof auf Gleis 2? Da fällt man ja zurzeit förmlich aus dem Zug!" So formulierte einer der Besucher seine Frage. Im Herbst würden die Bauarbeiten beginnen, anhand deren man diese in der Tat sehr hohen Hürden beim Be- und Entsteigen der Züge beseitigen wird, entgegnete Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Es wäre in jüngster Vergangenheit auch schon sehr viel am Traunsteiner Bahnhof geschehen, wie am Ruhpoldinger Bahngleis ersichtlich. Derzeit würde die Stellwerkstechnik nebst den dazugehörenden Weichen saniert.

Eine weitere Frage betraf den schlechten Zustand des Pflasters auf dem Stadtplatz. Manfred Kösterke sagte dazu, dass im Haushalt Mittel eingeplant wären, um die Oberfläche senioren- und behindertengerecht umzugestalten. Jedoch wäre die Planung dieser Baumaßnahme für die Stadt sehr schwierig, da die ursprüngliche Herstellung des Stadtplatzes aus Mitteln der Städtebauförderung des Freistaates Bayern bezuschusst worden wäre und man jetzt, bei einer Renovierung nach so kurzer Standzeit, Gefahr laufen würde, diese Zuschüsse zurückzahlen zu müssen.

Auch der schlechte Zustand des Karl-Theodor-Platzes wurde im Rahmen der Diskussion bemängelt. Manfred Kösterke sagte, dass dazu zurzeit noch keine konkrete Aussage möglich sei. Der Karl-Theodor-Platz wäre zusammen mit dem gesamten ehemaligen Salinengelände ein Teilkonzept der Landesgartenschau 2022, das ins Gesamtkonzept passen müsse.

Auf eine Frage zum Thema "Leerstand des ehemaligen Kaufhauses Juhasz" in der Marienstraße antwortete der Oberbürgermeister, dass sich an der Stelle eine positive Lösung abzeichnen könnte.

Pressemitteilung Unabhängige Wähler Traunstein

Rubriklistenbild: © ps

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