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Malteser-Pilgerfahrt geht heute zu Ende

Wallfahrt nach Rom mit 600 Pilgerinnen und Pilgern – Elf Teilnehmer aus Traunstein

Malteser Romwallfahrt 2022 - Heilige Messe in der Basilika St. Paul vor den Mauern
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600 Pilgerinnen und Pilger aus ganz Deutschland, darunter elf Teilnehmer aus Traunstein, waren in dieser Woche mit der 13. Malteser-Wallfahrt in Rom. Mit vielen Eindrücken und bereichernden Begegnungen werden sie heute Abend wieder zuhause erwartet.

Etwa 600 deutsche Pilgerinnen und Pilger, darunter viele mit Behinderung sowie freiwillige Helferinnen und Helfer, sind seit vergangenen Sonntag Teilnehmer der 13. Malteser-Wallfahrt nach Rom. 

Die Meldung im Wortlaut:

Traunstein/Rom - Aus Traunstein sind vier behinderte Menschen und sieben ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit dabei, darunter auch Max Rauecker, Kreisbeauftragter der Traunsteiner Malteser. „Eine Pilgerreise nach Rom ist für Menschen mit Behinderung eigentlich kaum machbar. Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Malteser, Pfleger, Schwestern und Ärzte, die Tag und Nacht zur Seite standen, machte die Pilgerreise für die behinderten Teilnehmer möglich“, berichtet Rauecker.

Die vielen Begegnungen mit Kranken, Menschen mit Behinderung und ehrenamtlichen Helfenden in der ewigen Stadt, freute besonders Georg Khevenhüller, Präsident des Malteser Hilfsdienst und Wallfahrtsleiter. „Wir haben monumentale Kirchen gesehen und Tage erlebt, die erfüllt sind von Eindrücken der römischen Hauptstadt und einer fröhlichen Gemeinschaft. Ich bin mir sicher, dass wir beseelt wieder die Rückreise antreten werden“, so der Malteser-Präsident.

Größter Höhepunkt der Reise war für die Wallfahrer die Generalaudienz mit Papst Franziskus. Die 117 mitgereisten Rollstuhlfahrer und ihre jeweiligen Begleitungen bekamen den Segen des Pontifex. „Der Papst hat jedem von uns persönlich die Hand gegeben. Das war sehr beeindruckend. Das nehme ich mit bis ans Lebensende“ berichtete eine Teilnehmerin der Wallfahrt mit leuchtenden Augen.

Die Pilger aus Deutschland erhielten nicht nur einen barrierefreien Zugang in die Sixtinische Kapelle, den Petersdom und die vatikanischen Gärten, sondern wurden in einem Konvoi aus 15 Bussen von der römischen Motorrad-Polizei vier Tage morgens und abends durch den Verkehr gelotst. Besonders herzlich war der Empfang auf dem Aventin: Hier begrüßte der Statthalter des Großmeisters des Malteserordens, Fra‘ John Dunlap, die Wallfahrer auf dem Gelände der Magistral-Villa. Weitere Programmpunkte der Pilgerwoche waren die Messen in St. Paul vor den Mauern, in San Lorenzo vor den Mauern und im Lateran sowie die Erkundung der Sehenswürdigkeiten in Rom und Umgebung. Dabei trotzen die Rollstuhlfahrer und ihre ehrenamtlichen Begleiter allen Schlaglöchern und Bürgersteigkanten, dem Kopfsteinpflaster und Gewühl der italienischen Hauptstadt. „Die Römer und der Vatikan machten für unsere mobil eingeschränkten Pilger sehr vieles möglich – das war toll und einmalig“, freut sich Rauecker.

Die mitgereisten Ärzte und Pflegekräfte hatten keine größeren Probleme bei der Versorgung der Teilnehmenden im Alter zwischen zwei und 94 Jahren. Allerdings gab es vier Coronainfektionen bei den Helfenden, die direkt entsprechend versorgt wurden. Die durchgeführten Tests ergaben keine weiteren Infektionen. Untergebracht waren die Pilger etwa 20 Kilometer außerhalb von Rom in einem von Salesianerinnen geführten Ordenshaus mit zum Teil behindertengerechten Unterkünften. Wegen der Corona-Pandemie war die Malteser-Wallfahrt um ein Jahr verschoben worden. Die Pilgernden aus Traunstein werden am heutigen Samstagabend wieder in der Heimat erwartet.

Pressemeldung der Malteser Traunstein

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