Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Traunstein ist neues Mitglied in der AGFK

Weiterer Baustein auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt

Dritter Bürgermeister Josef Kaiser nahm die vorab per Post übersandte Mitglieds-Urkunde offiziell in Empfang. Das Foto zeigt Matthias Dießl, erster Vorsitzender der AGFK Bayern, bei der virtuellen Verleihung.
+
Dritter Bürgermeister Josef Kaiser nahm die vorab per Post übersandte Mitglieds-Urkunde offiziell in Empfang. Das Foto zeigt Matthias Dießl, erster Vorsitzender der AGFK Bayern, bei der virtuellen Verleihung.

Jetzt ist es amtlich: Die Große Kreisstadt Traunstein ist neues Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen e.V. (AGFK Bayern). Sie ist eine von insgesamt elf Kommunen in Bayern, die im Januar 2022 in den Verein aufgenommen wurde. Dritter Bürgermeister Josef Kaiser nahm die Urkunde im Rahmen einer virtuellen Auszeichnungsfeier entgegen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Das Netzwerk fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern wächst: Insgesamt 93 Mitgliedskommunen verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen e.V. (AGFK Bayern) zu Jahresbeginn. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Landrat Matthias Dießl, erster Vorsitzender der AGFK Bayern, haben die jüngsten Auszeichnungen verliehen. Neben Traunstein wurden die Städte Alzenau, Burgau, Karlstadt, Neu-Ulm, Oberasbach und Zirndorf sowie die Landkreise Ansbach und Aschaffenburg, die Gemeinde Feldkirchen und der Markt Roßtal als neue Mitglieder in der AGFK aufgenommen. „Es freut mich sehr, dass sich weiterhin so viele Kommunen für den Radverkehr engagieren“, erklärte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. „Für die Kommunen, aber vor allem für die Radfahrerinnen und Radfahrer hat das nur Vorteile. Denn so wird die Infrastruktur immer besser und der Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger, das Fahrrad zu nutzen, immer größer.“

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer freut sich über die neue Mitgliedschaft in der AGFK Bayern und sieht sie als weiteren wichtigen Baustein auf Traunsteins Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt: „Fahrrad fahren wird in Traunstein angenehmer und sicherer, vor allem für unsere Kinder. Wir erarbeiten ein umfassendes Radverkehrskonzept, um ein möglichst gutes Miteinander für alle Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Ein langer Weg, den wir gemeinsam mit der AGFK gehen.“ Dritter Bürgermeister Josef Kaiser ergänzt: „Einer der Beweggründe zum Beitritt der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune e.V. Bayerns ist, den Fahrradverkehr in Traunstein sicherer abzuwickeln. Dazu gehört aber auch das Bewusstsein der Bürger, dass dies nur unter Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer gelingen kann. Denn schließlich sind wir alle mal Fußgänger, mal Radfahrer und auch das Auto nutzen wir mal mehr und mal weniger. Nur wenn wir uns dem bewusst sind, können wir, unter Zuhilfenahme der Beratung der AGFK, den Verkehr in unserer Stadt, für alle, aber vor allem für unsere Kinder und schwächeren Verkehrsteilnehmer, sicher gestalten.“

Im Rahmen der virtuellen Zeremonie erhielten auch fünfzehn Gemeinden die Auszeichnung als „fahrradfreundliche Kommune“. Sie hatten sich einem anspruchsvollen Prüfverfahren, bei dem alle Bewerberkommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft werden, mit Erfolg unterzogen und dürfen nun von 2022 bis 2028 offiziell den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ tragen: Die Städte Baiersdorf, Donauwörth, Erding, Fürth, Hilpoltstein, Kempten, Kolbermoor, Moosburg an der Isar, Puchheim, Straubing sowie die Gemeinden Gräfelfing, Poing, Uttenreuth, der Markt Murnau und der Landkreis Ebersberg. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung der bisher geleisteten Radverkehrsaktivitäten, erfordert nach sieben Jahren jedoch eine Rezertifizierung, für die Fortschritte erkennbar sein müssen. Die Landeshauptstadt München, die Stadt Herzogenaurach sowie die Gemeinde Ismaning und der Landkreis Starnberg durchliefen den Rezertifizierungsprozess 2021 erfolgreich und werden in den kommenden Jahren ebenfalls erneut das Siegel tragen.

In der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) haben sich 93 bayerische Kommunen mit insgesamt mehr als 6,6 Millionen Einwohnern mit dem Ziel zusammengeschlossen, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Die AGFK Bayern vertritt die Interessen ihrer Mitglieder im Radverkehrsbereich unter anderem in der Landes- und Bundespolitik und bei kommunalen Spitzenverbänden.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Traunstein