Wirtschaftsempfang in Traunstein

Alois Glück beim Wirtschaftsempfang

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Der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück.
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Traunstein - Alois Glück zog einmal mehr die Gäste beim Wirtschaftsempfang mit seinem Impulsreferat über Ethik in der Gesellschaft und die Energiewende in seinen Bann.

Allein in der Kreisstadt siedeln sich jährlich zwischen 250 und 300 Unternehmen neu an. Und beim Traunsteiner Wirtschaftsempfang am Dienstagabend hatten die Betriebe nun die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

In seiner Begrüßungsansprache ging Oberbürgermeister Manfred Kösterke daher auch detailliert auf die Wirtschaftskraft der Kreisstadt ein: "Der Umsatz des Einzelhandels ist im vergangenen Jahr in Traunstein auf 329,1 Millionen Euro gestiegen." Mit über 14.000 Arbeitsplätzen sei die Kreisstadt darüber hinaus die arbeitsplatzstärkste Stadt im Landkreis. Seit Jahren sei aber auch ein negativer Trend unter den Einzelhandelsbetrieben, nicht nur in Bayern, zu erkennen. Gerade im Hinblick auf große Filialisten, die immer weiter expandieren und sich vergrößern würden, komme es zu "Kannibalismus" im Einzelhandel.

Einer, der sich besonders gut mit diesem Thema auskennt, ist der ehemalige Landtagspräsident und Mitglied der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung, Alois Glück. Er referierte im Anschluss an die Rede des Oberbürgermeisters über die Themen "Ethik in unserer Gesellschaft" und "Energiewende".

Wirtschaftsempfang in Traunstein

Nach seiner Ansicht sei es in der heutigen Wirtschaft unabdingbar, dass jeder Einzelne Verantwortung für sein Handeln übernehme. "Wir stehen ethisch vor der Frage, ob wir auf eine Lebensweise kommen, die nicht auf Kosten von Menschen aus anderen Regionen oder der Zukunftsmöglichkeiten geht. Unsere heutige Art zu Leben, ist so nicht zukunftsfähig." Die Gesellschaft brauche wieder die Fähigkeit zur Selbstbegrenzung. Mit dieser Aussage spielte Glück gleichzeitig auch schon auf die Energiewirtschaft der heutigen Zeit an. "Die Aufgabe ist es, bis 2022 in Deutschland komplett auf Kernenergie zu verzichten, aber gleichzeitig nicht den Einsatz von fossilen Brennstoffen zu steigern", so Glück abschließend.

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