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Echte Hilfe mit der Region für die Region

Wohltätiger Verein Vergissmeinnicht Chiemgau e.V. wächst mit Netzwerkpartnern

Jahreshauptversammlung Vergissmeinnicht Chiemgau e.V. 2021: Birgit Sailer, 1. Vorsitzende, Friederike Seibold Kassiererin, Mitglied und Förderer Martin Braxenthaler, Bernhard Sailer Schriftführer, Christa Sailer 2. Vorsitzende.
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Jahreshauptversammlung Vergissmeinnicht Chiemgau e.V. 2021: Birgit Sailer, 1. Vorsitzende, Friederike Seibold Kassiererin, Mitglied und Förderer Martin Braxenthaler, Bernhard Sailer Schriftführer, Christa Sailer 2. Vorsitzende.

Seit 2013 nimmt sich der ausschließlich regional tätige Verein Vergissmeinnicht Chiemgau e.V. der Sorgen, Nöte und Probleme armer und kranker Menschen hier bei uns an. Durch ein immer größer werdendes Netzwerk, mehr Mitglieder und den höheren Bekanntheitsgrad kann mittlerweile mit wachsenden Beträgen auch mehr geholfen werden.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Man arbeitet unter anderem zusammen mit dem Netzwerk Hospiz, Donum Vitae, der Tafeln in Traunstein und Trostberg, Konis Jugendhilfe, Mentor Chiemgau e.V., den Hilfsstellen von Stadt und Landkreis, vielen Familienhelfern und Sozialpädagogen sowie der Initiative „Die im Dunklen sieht man nicht“, die jeweils von der Frau des Traunsteiner Oberbürgermeisters – aktuell Veronika Hümmer- geleitet wird. Über 380 000 Euro an Spendengeldern konnten bisher verteilt werden. Dabei kommen garantierte 100 Prozent der Spendengelder an.

Birgit Sailer als 1. Vorsitzende des vom Hofbräuhaus Traunstein ins Leben gerufenen Vereins gab, in der aufgrund Corona erst kürzlich stattgefundenen, Jahreshauptversammlung einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Von den 90.267 Euro Einnahmen aus 2020 wurden 83.929 Euro verteilt. Unter anderem für Unterstützung von Kranken, Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung, Kindergartenbeiträge für Kinder aus zerrütteten und sozial schwachen Familien sowie Musikunterricht und Bewegungstherapie mit Tieren. Gerade in langen Lockdown Phasen war dort großer Handlungsbedarf, denn die Kleinsten bleiben oft auf der Strecke, wenn selbst Erwachsene Kraft und Mut verlieren.

So wurden Laptops bezahlt und Online-Unterricht unterstützt, um ein weiteres Zurückbleiben und somit Spätfolgen zumindest teilweise abzufangen. Auch die Sterbehilfe konnte durch alternative Begleitung mit Klangschalentherapie erleichtert werden, da eine Berührung aus Hygienegründen untersagt war. Immer wieder wichtig sind Waschmaschinen, Trockner, Elektroherde, Krankenfahrten oder medizinische Hilfsmittel wie Brillen und Hörgeräte. Überall, wo staatliche Mittel nicht mehr gewährt werden, gibt es unbürokratische Hilfe. Selbstredend wird jeder Antrag, der über die Netzwerkpartner oder auch von Einzelpersonen an den Verein gestellt wird, genau nach den Kriterien der Vereinsstatuten geprüft.

Geld wird nie direkt ausbezahlt, alles wird bei regionalen Firmen und Organisationen bestellt oder bezahlt. Neben der Unterstützung durch Sachleistungen ist es seit zwei Jahren auch möglich Programme zu unterstützen, die Freude bereiten und somit neuen Mut geben sollen. Eine schwere Lebensphase, verursacht durch Schicksalsschläge, psychische Schwäche oder Armut kann leichter verarbeitet werden, wenn das Gefühl der Hoffnung vermittelt wird.

So ist es bereits Vielen gelungen neue Energie zu schöpfen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Gerade ältere Menschen, Alleinerziehende und Kranke brauchen Zuspruch. Deshalb finanziert man immer wieder auch Konzert- und Kinobesuche, Schwimmkurse, Kleidung und liebevoll zusammengestellte Weihnachtspakete mit Notwendigem und Lebensmitteln. Hier engagierte sich die gesamte Brauereifamilie des Hofbräuhaus Traunstein mit 140 Weihnachtspaketen, die über die Tafel Traunstein verteilt wurden.

Spendengelder aus der Wunschbaumaktion an Weihnachten

Die Spendengelder kommen aus der erfolgreichen Wunschbaumaktion an Weihnachten – immerhin 34 583 Euro in 2020 durch den Sterneverkauf. Über 900 Sterne wurden dafür vom städtischen Kindergarten und vom Kindergarten St. Oswald sowie von vielen privaten Helfern ausgeschnitten, bemalt und beschriftet. Es standen Wunschbäume in der Bahnhofsbuchhandlung Krähling, beim Sailer Keller, in der Grundschule Oberteisendorf, beim Gössl Tracht, dem Hofbräuhaus Traunstein und der Sailer Kapelle in Chieming.

Erfolgreichste Verkaufsstelle im Pandemie-Jahr 2020 war das Traunsteiner Tagblatt mit 10.000 Euro. Darüber hinaus gibt es viele kleine und auch große Spenden aus dem Privatbereich sowie einem immer größer werdenden Kreis Unternehmen aus dem näheren Umkreis. Besonders wertvoll ist die Unterstützung durch die regionalen Medienpartner Bayernwelle Südost, Chiemgau24 und Das Traunsteiner Tagblatt sowie von Prominenten wie dem Monoskifahrer und Laureus Award Träger Martin Braxenthaler, dessen Charity Konzert mit Claudia Korek und Stefan Dettl aus Corona-Gründen abgesagt werden musste. Die Traunsteiner Sponsorenfirmen spendeten trotzdem.

Der Verein zählt aktuell 76 Mitglieder, die Neuwahlen der Vorstandschaft wurden wegen der durch Corona erschwerten Organisationsstruktur auf 2022 verschoben. Weitere Information zu Spenden und Mitgliedschaften finden sich unter www.vergissmeinnicht-chiemgau.de.

Pressemitteilung Vergissmeinnicht Chiemgau e.V.

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