Urteil am Landgericht Traunstein

Mann (26) rastet in Rosenheimer Krankenhaus aus - Freispruch wegen Schizophrenie

Traunstein/Rosenheim - Zwei Mal fiel ein psychisch kranker Mann aus Berlin wegen unangebrachten Verhaltens auf: einmal in einem Rosenheimer Krankenhaus und einmal bei einer Grenzkontrolle. Nun fiel das Urteil am Landgericht in Traunstein: 

Am 25. Juni 2016 habe der 26-Jährige seinem Vater, dem Blut entnommen werden sollte, beistehen wollen. Da er aber die Krankenschwester mehrmals bei der Blutabnahme gestört haben soll, habe ihn ein Beamter des Platzes verwiesen. Laut den OVB-Heimatzeitungen soll der Mann sich  mit einem Schlag gewehrt und den Polizisten damit verletzt haben. 

Am 1. Dezember 2016, soll der Angeklagte bei einer Grenzkontrolle in Kiefersfelden nicht angehalten haben. Ein Polizist habe sich dabei nur durch einen Sprung zur Seite retten können. Der 26-Jährige soll einfach weitergefahren sein. Die Beamten haben ihn später dann zuhause erwartet, berichten die OVB-Heimatzeitungen. Aufgrund seines Verhaltens und seiner Aussagen, dachten die Polizisten er stehe unter Alkohol oder Drogen.

Ein psychiatrischer Sachverständiger aus Berlin soll dem Mann eine chronische schizophrene Erkrankung und wahrscheinliche Schuldunfähigkeit zu den Tatzeiten attestiert haben. Die Zweite Strafkammer am Landgericht Traunstein habe den Angeklagten in beiden Fällen wegen Schuldunfähigkeit zu Lasten der Staatskasse freigesprochen

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Rubriklistenbild: © Symbolbild

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