Raublinger in Traunstein vor Gericht

Drogen und Waffe: Flucht endete an Rosenheimer Hausmauer

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Rosenheim - Am 4. November vergangenen Jahres wollten Bundespolizisten einen 24-jährigen Raublinger kontrollieren. Seine Flucht endete an einer Hausmauer. Bei seiner Festnahme fanden die Beamten 300 Gramm Marihuana und eine Schreckschusswaffe. Am Montag muss sich der Fahrer nun vor dem Landgericht Traunstein verantworten.

Beamte der Bundespolizei Rosenheim wurden am 4. November 2016 gegen 14.45 Uhr in der Innenstadt auf ein Fahrzeug aufmerksam und wollten dieses einer Kontrolle unterziehen. Der Fahrer flüchtete laut Polizei mit seinem Auto und krachte am Roßacker gegen eine Hausmauer. Unmittelbar nach dem Unfall sei der Fahrer ausgestiegen und habe versucht „etwas“ wegzuwerfen. Zusammen mit der Polizeiinspektion Rosenheim gelang es den Beamten den Fahrer festzunehmen und 300 Gramm Marihuana sicherzustellen. Zudem fanden die Polizisten im Kofferraum eine Schreckschusswaffe. Der 24-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

Haftbefehl gegen den 24-Jährigen

Rauschgiftfahnder der Kripo Rosenheim übernahmen die weiteren Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Rosenheim erließ Haftbefehl gegen den Mann.

Prozess am Montag

Nun muss sich der mittlerweile 25-Jährige für diese Aktion vor dem Traunsteiner Landgericht verantworten. Er wird beschuldigt vorsätzlich unerlaubt mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel getrieben und dabei eine Schusswaffe mitgeführt zu haben.

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