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Neues Einsatzfahrzeug bewährt sich Bestens

Viel zu tun für die Feuerwehr Haslach: Fünf Brandalarme in einer Woche

Viel zu tun für die Feuerwehr Haslach: Fünf Brandalarme in einer Woche
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 Die Aktiven der Feuerwehr Haslach wurden in den letzten Tagen häufig alarmiert. Sie rückten insgesamt zu fünf Brandalarmen aus und wurden teilweise von den Nachbarfeuerwehren aus Traunstein und Vachendorf unterstützt. Das von der Stadt Traunstein kürzlich beschaffte Löschfahrzeug hat sich dabei bisher bestens bewährt.

Viel zu tun für die aktiven Feuerwehrmänner und -frauen der Feuerwehr Haslach. Binnen einer Woche sind sie gleich fünfmal zu Brandeinsätzen gerufen worden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Zunächst forderte ein brennender Akku im Schulungszentrum an der Mühlwiese die Feuerwehr, dann mussten sie zu einem gemeldeten Wohnungsbrand ausrücken und schließlich waren sie zu einem brennenden Holzhaufen in einem Waldstück bei Haslach im Einsatz. Am Samstagabend und Sonntagmorgen mussten sie erneut zu Brandmeldealarmen ausrücken.

Wie Stefan Lohwieser von der Feuerwehr Haslach erklärt, „habe die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Traunstein und Vachendorf sowie mit dem Rettungsdienst und der Polizei stets reibungslos funktioniert und das erst kürzlich beschaffte Löschfahrzeug leistete jeweils gute Dienste“. Durch das schnelle Eingreifen ist es jeweils gelungen, größeren Schaden zu verhindern.

Der erste Brandalarm ging am 9. Juni um 21.49 Uhr mit dem Auslösen der Brandmeldeanlage im Schulungszentrum an der Mühlwiese bei der Feuerwehr Haslach ein. Dabei entpuppte sich der sogenannte „BMA Alarm“ bei der Erkundung durch den mit Atemschutz ausgerüsteten Angriffstrupp als ein Akkubrand mit starker Rauchentwicklung. Der durch Überhitzung entflammte Akku eines elektronischen Kleingeräts konnte durch mit einem Pulverlöscher schnell unter Kontrolle und schließlich gelöscht werden. Zusammen mit der Feuerwehr Traunstein wurden die Räume noch für etwa zwei Stunden belüftet, ehe man den Einsatz beenden konnte. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Vachendorf wurde nicht mehr benötigt und konnte nach kurzer Zeit vom Einsatz abrücken.

Gerade einmal zwei Tage später alarmierte um 18.35 Uhr die Integrierte Leitstelle die Feuerwehren Haslach, Vachendorf und Traunstein zu einer unklaren Rauchentwicklung in einer Wohnung. Ein Atemschutztrupp ging mit Wärmebildkamera zur Erkundung vor und konnte schnell die Ursache für den Rauch feststellen. Angebranntes Essen war der Grund für die Rauchentwicklung. Da kein großer Schaden entstanden ist, konnten die Wehren aus Traunstein und Vachendorf schnell wieder in ihre Gerätehäuser abrücken. Die 15 Einsatzkräfte aus Haslach waren noch einige Zeit mit Belüftungsmaßnahmen beschäftigt, ehe sie die Einsatzstelle verlassen konnten.

Am 16. Juni wurde von einem Spaziergänger um 16:47 Uhr ein Feuer in Waldstück entdeckt.

Am 16. Juni wurde von einem Spaziergänger um 16:47 Uhr ein Feuer in Waldstück entdeckt. Der brennende Holzhaufen befand sich gut 15 Meter abseits eines Forstweges zwischen Haslach und Traunstorf. Um bei den hohen Temperaturen sowie dem trockenen Boden eine Brandausbreitung zu verhindern, wurde kurzerhand mit der Kübelspritze die Zeit überbrückt, bis die Wasserversorgung vom nächsten, etwa 100 Meter entfernten, Hydranten aufgebaut war und ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Mehrere Trupps konnten den Brand unter Kontrolle bringen und ablöschen. Anschließend kontrollierten die Feuerwehrkräfte den Bereich mit der Wärmebildkamera und konnten keine weiteren Glutnester mehr feststellen. Nach etwa einer dreiviertel Stunde war der Einsatz der 15 Aktiven beendet.

Am Samstagabend und am Sonntagmorgen wurden die Haslacher Feuerwehrler zu einer Einrichtung für betreutes Wohnen alarmiert und rückten jeweils mit 15 Einsatzkräften an zwei Fahrzeugen an. Die automatische Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen und eine Alarmierung der Feuerwehr nach sich gezogen. Nach einer kurzen Erkundung konnte durch die Einsatzleitung jeweils schnell Entwarnung gegeben werden. Ein defekter Melder hatte die Alarme ausgelöst. Somit brauchten die Floriansjünger nicht eingreifen und konnten, ohne tätig werden zu müssen den Einsatz beenden.

Pressemitteilung  Kreisfeuerwehrverband Traunstein e.V.

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