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Zwischen Siegsdorf und Traunstein

Wird der beliebte Fuß- und Radweg an der Traun ausgebaut?

Traunstein/Siegsdorf - Für Radler und Fußgänger ist der Weg westlich der Traun die schnellste Verbindung zwischen den zwei Orten - doch soll der Weg auch ausgebaut und asphaltiert werden? *Mit Voting*

Die Idee kam vom Staatlichen Bauamt, um Radler von der B306 herunterzubekommen, die Rathauschefs Christian Kegel und Thomas Kamm sind dafür und am Dienstag stimmte auch der Traunsteiner Bauausschuss zu: Der Fußweg zwischen Siegsdorf und Traunstein westlich der Traun soll auf ganzer Länge asphaltiert und ausgebaut werden, bis zum Traunsteiner Triftweg. Möglicherweise könnte alles noch heuer über die Bühne gehen.

Konflikte mit Naturschutz und zwischen Radlern und Fußgängern?

Zum einen will die Stadt den Umstieg vom Auto aufs Radl fördern und hier eine bessere und schnellere Verbindung schaffen. Außerdem sei der Belag für die Radfahrer dann sicherer. Andererseits: Wenn Radler schneller fahren und mehr werden, könnte der Weg bei Joggern oder Spaziergängern unbeliebter werden. Das Problem wurde im Stadtrat vor einiger Zeit schon mal angesprochen

Außerdem führt ein Teil des Weges zwischen Triftweg und Südspange durch den geschützten Auwald. Hier würden zusätzliche Flächen versiegelt. Damit der neue Weg auch in der dunklen Jahreszeit besser angenommen wird, müssten sich Traunstein und Siegsdorf möglicherweise auch Gedanken über eine Räumung, Streuung und Beleuchtung machen. Die Baukosten würde das Staatliche Bauamt übernehmen, für den Unterhalt wären danach die Kommunen zuständig.

Alternative: Asphalt nur von Siegsdorf bis Seiboldsdorf 

Zur Debatte steht auch, dass von Süden kommend nur bis nach Seiboldsdorf asphaltiert wird und Radler dort dann auf dem bestehenden Straßennetz weiterfahren könnten. Der Bauausschuss favorisierte aber eine Durchasphaltierung bis zum Triftweg/Schwimmbadbrücke. Die Stadt Traunstein soll nun prüfen, inwiefern der Naturschutz berücksichtigt werden muss, ob zusätzliche Flächen gekauft werden müssen und wie viel das ganze kostet. 

Bis zum endgültigen Beschluss müssen noch der Traunsteiner Stadtrat und der Siegsdorfer Gemeinderat zustimmen.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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