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Mit Ziegelstein auf Flüchtling in Teisendorf eingeschlagen?

Angeklagter: "Bei uns zu Hause machen wir das immer so"

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Traunstein/Teisendorf - Hat ein 28-jähriger Asylbewerber in Teisendorf seinem Kontrahenten einen Ziegelstein gegen den Kopf geschlagen? Der Mann war am ersten Prozesstag geständig.

Der 28-jährige Eritreer gestand beim Prozessauftakt am Dienstag vor dem Landgericht Traunstein die Tat, wie der Freilassinger Anzeiger berichtet. Vorgeworfen wird ihm, im Juni 2017 einen zwei Kilogramm schweren Ziegelstein gegen den Kopf eines anderen Flüchtlings geschlagen zu haben - bis der Stein zerbrach. Danach soll es zwei weitere Schläge mit dem Stück einer Marmorplatte gesetzt haben. Für den Geschädigten habe konkrete Lebensgefahr bestanden, so die Staatsanwaltschaft.

"Bei uns zu Hause machen wir das immer so. Wir nehmen auch mal ein Messer – oder was wir gerade haben", so der Angeklagte laut Freilassinger Anzeiger auf die Frage des Richters, warum man bei einem Streit gleich mit einem Stein zuschlagen müsse. Der Angeklagte wurde von dem betrunkenen Geschädigten zuvor wohl mehrmals provoziert. Einige Zeugen, zum Beispiel ein Landwirt, bei dem der Angeklagte als Helfer arbeitete, stellten dem Eritreer aber ein gutes Zeugnis aus, so der Freilassinger Anzeiger weiter. 

Der Geschädigte soll am 23. Februar vernommen werden, ein Urteil wird am 16. März erwartet. Angeklagt ist der 28-Jährige wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. 

xe

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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