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Auch weitere Änderungen für 2022 geplant

Zwei Buben ertranken fast: So will Traunstein bei der Sicherheit im Freibad nachbessern

In diesem Becken des Traunsteiner Schwimmbads wäre an Fronleichnam fast ein Unglück passiert.
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Das Schwimmbad in Traunstein.

Gerade noch konnten zwei Kleinkinder im vorigen Sommer vor dem Ertrinken gerettet werden: inzwischen hat Traunstein den Schwimmbadbetrieb auf den Prüfstand gestellt und will bei der Sicherheit nachbessern - nicht die einzige Änderung für die heurige Saison.

Traunstein - Eine Risikoanalyse, in der „alles auf den Prüfstand gestellt wird“, kündigte Traunsteins Oberbürgermeister Christian Hümmer (CSU) im vorigen Sommer an. Zwei Buben im Alter von drei und vier Jahren konnten im Juni 2021 gerade noch vorm Ertrinken gerettet werden. Nur dank aufmerksamer Badegäste und einer funktionierenden Rettungskette kamen die Kinder ohne bleibende Schäden davon. Im Finanzausschuss am Mittwoch (23. März) wurden die Ergebnisse vorgestellt. Laut der Risikoanalyse der „Bayerischen Akademie für Verwaltungsmanagement“ sei der Schwimmbadbetrieb „sehr gut organisiert“.

Schwimmbad Traunstein: Eine Aufsichtskraft mehr an Spitzentagen

Ein kleines Manko hinsichtlich der Sicherheit fiel jedoch auf: Wenn es im Schwimmbad richtig voll ist, bräuchte es eine weitere Aufsichtskraft. „Zum Beispiel an Wochenenden im Hochsommer, wenn bis zu 2000 Gäste im Schwimmbad sind“, so Manfred Aicher von der Stadtverwaltung. An rund 20 Tagen sei dies der Fall. Die Lösung der Stadt liegt bereits auf dem Tisch: Eine der Reinigungskräfte habe ein Schwimmabzeichen in Silber. Er soll an den stark ausgelasteten Tagen bei der Beckenaufsicht mithelfen. Im Normalbetrieb sei die vorhandene Personaldecke aber ausreichend.

Neben den Reinigungskräften besteht das Schwimmbad-Team bisher aus zwei Schwimmmeistern, einem Lehrling und dem Betriebsleiter Josef Niederberger. Im Februar führten die Prüfer eine Komplettbegehung des Traunsteiner Freibades durch. „Sehr begeistert“ seien sie gewesen, so Aicher: „In unseren Technikräumen könne man vom Boden essen.“ Auch OB Hümmer lobte, dass der Betrieb trotz sich immer wieder ändernder Corona-Auflagen hervorragend aufrechterhalten worden sei. Er hofft, dass das Traunsteiner Schwimmbad heuer wie üblich Anfang bis Mitte Mai öffnen kann.

Neues Spielgerät, Kartenzahlung und alte Preise

Einiges weiteres wird sich in der kommenden Badesaison für die Besucher ändern: Ein EC-Kartenlesegerät soll bargeldloses Zahlen an der Kasse ermöglichen. Für den Spielplatz wird eine neue Spiel- und Kletterkombination für 15.000 Euro angeschafft. Heuer soll es wieder Saisonkarten geben und allgemein kommt man bei den Preisen wieder auf das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 zurück. Für die Saison 2023 plant man eine zweite Eingangsspur im Kassenbereich für die Saisonkarteninhaber, um Schlangen zu verhindern.

Die Stadtverwaltung erwartet für heuer den Wegfall von Corona-Beschränkungen im Schwimmbad und damit auch wieder höhere Besucherzahlen. Zum Vergleich: Im Vor-Corona-Jahr 2019 wurden gut 80.000 Besucher gezählt, 2020 waren es dann nur noch rund 46.000 und im vorigen Jahr dann wieder 63.400.

xe

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