SPD-Prominenz besucht neue Sportanlage

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Sie strahlten beim Ortstermin am entstehenden Sportzentrum des Sportbundes Chiemgau (SBC) Traunstein um die Wette: (vorne von links) Zweiter Vorstand Christian Kegel, Oberbürgermeister Manfred Kösterke, SPD-Landtagsabgeordnete Maria Noichl, SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler, der frühere Landtags-Fraktionsvorsitzende Franz Maget (SPD), (hinten von links) die SBC-Vertreter Peter Mallmann und Karl Strohmayer (SBC), Alt-OB Fritz Stahl (SPD) und SPD-Kreisvorsitzender Dr. Dirk Reichenau.

Traunstein - Neben Maria Noichl (MdL) war auch der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget beim SBC zu Besuch. Alle waren von der neuen Sportanlage begeistert.

„Mit dieser Anlage müsst ihr aber mindestens Bayernliga spielen“, appellierte der stellvertretende Landtagspräsident Franz Maget (SPD) bei seinem Besuch an der entstehenden Sportanlage des Sportbundes Chiemgau (SBC) Traunstein an die Vereinsvertreter des Bezirksligisten. Der frühere SPD-Landeschef war auf Einladung seiner Parteifreundin, der Rosenheimer Landtagsabgeordneten Maria Noichl nach Traunstein gekommen, um beim Sozialempfang im „Bräustüberl“ des Hofbräuhauses über die gesellschaftliche Bedeutung von Sport und Ehrenamt zu referieren.

Zuvor besichtigte man im Beisein der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler, Oberbürgermeister Manfred Kösterke, des SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Dirk Reichenau, Alt-OB Fritz Stahl, des Zweiten SBC-Vorstandes Christian Kegel und dessen Vereinskollegen Karl Strohmayer und Peter Mallmann das Funktionsgebäude des Sportzentrums, das im Sommer seiner Bestimmung übergeben werden soll. „Pünktlich zur neuen Spielsaison 2013/2014 wird alles fertig sein“, versprach Kegel und meinte mit Blick auf Magets „Bayernliga-Forderung“: Natürlich hoffe man darauf im Landkreis „die erste Rolle zu spielen“. Dafür gelte es aber erst einmal in die Landesliga Südost aufzusteigen, wo der SV Kirchanschöring gut dabei sei. Die Sportanlage bezeichnete Kegel als „maßgebend für unsere Region“. „Alleine hätte das keiner der beiden Vereine geschafft“, stellte Fußball-Experte Maget klar und gratulierte zur erfolgreichen Fusionierung der beiden Traunsteiner Traditionsvereine 1. FC (1910) und ESV (1930), die sicherlich nicht einfach gewesen sei. Die Fusion sei „von großen Teilen unterstützt worden und wir sind bereits sehr gut zusammengewachsen“, betonte Kegel und verwies auf 21 Mannschaften im Spielbetrieb. Leider habe man den DJK nicht mit ins Boot holen können.

Nach erfolglosen früheren Fusionsbemühungen zwischen dem 1. FC Traunstein und dem ESV Traunstein einigte man sich 2007 zunächst auf eine Zusammenarbeit im Jugendfußball. Daraus entwickelte sich die Jugendfördergemeinschaft (JFG) Chiemgau 07.  Der mittlerweile verstorbene FC-Präsident Helmut Schreiner unterbreitete dann 2009 Landrat Hermann Steinmaßl und Oberbürgermeister Manfred Kösterke seine Vision von einem neuen Sportzentrum in Empfing. Voraussetzung dafür war eine Fusion der Hauptvereine. Nachdem die Mitgliederversammlungen 2010 den Zusammenschluss besiegelt hatten, wollte man auf der rechten Traun-Seite noch 2011 mit dem Bau beginnen. Aufgrund langwieriger und aufwendiger wasserrechtlicher Untersuchungen verzögerte er sich aber um ein Jahr. Im April 2012 erfolgte schließlich der ersehnte Spatenstich für den Bau von Stadion und Funktionsgebäude. Bauherr der Rasenplätze ist der neue Verein Sportbund Chiemgau Traunstein, das Funktionsgebäude wird in einer Bauherrengemeinschaft aus der Stadt und dem Sportbund errichtet.

Im Obergeschoss finden eine Sportgaststätte mit angegliedertem Schulungsraum, Büroräumlichkeiten und eine separate Hausmeisterwohnung Platz. Ein Kiosk wird der Versorgung der Zuschauer dienen, von denen knapp 500 auf einer großzügigen Tribüne Platz finden. Im Untergeschoss befinden sich sechs Umkleidekabinen mit Duschen und die Technikräume, Materiallager und Trikotlager. Zwei Schiedsrichterkabinen und ein Trainerraum vervollständigen das zirka 45 Meter lange Gebäude. Neben dem Stadionplatz entstehen im "EHG-Sportpark Traunstein" in unmittelbarer Umgebung zum Funktionsgebäude ein Hauptnebenplatz, zwei Trainingsplätze und ein Kleinfeld für die ganz jungen Fußballer. Gebäude und Plätze sollen im Juli 2013 vollendet werden.

Aus dem Archiv: Richtfest für neues Sportzentrum

Richtfest für neue Sportstätte in Empfing

Auf der linken Traun-Seite, der derzeitigen Spielstätte des Vereins im früheren ESV-Stadion, jetzt EHG-Stadion, soll ab Juni eine völlig neue Schulsportanlage mit Kunststoffbahn und einem neuen Funktionsgebäude entstehen. Für beide Maßnahmen zeichnet der Landkreis Traunstein verantwortlich. In die Mitte dieser Leichtathletik-Anlage wird durch den Sportbund ein Kunstrasenplatz gelegt, der den Fußballern das schnee- und matschfreie Spielen und Trainieren in den Wintermonaten gestatten soll. Mit der Fertigstellung ist hier Ende Oktober bis Mitte November 2013 zu rechnen.

mmü

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