Ladungssicherung, Winterdienst und Führerschein

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Zum Fortbildungsseminar der Straßenmeister aus den bayerischen Landkreisen kamen rund 50 Bauhofleiter oder Stellvertreter in Traunstein zusammen. Peter Mayer (rechts), Leiter des Kreisbauhofes, führte durch das viertägige Seminar und stellte dabei den Kreisbauhof in Nußdorf-Hartmann vor. Besonderes Interesse fand der neue hochmoderne Mähzug. (im Hintergrund).

Traunstein - Zum alljährlichen Fortbildungseminar kamen rund 50 Straßenmeister und Landkreisbauhöfe aus ganz Bayern in Traunstein zusammen.

Bei dem viertägigen Seminar, das im Bildungshaus St. Rupert in Traunstein sowie im Kreisbauhof in Nußdorf-Hartmann stattfand, informierten sich die Straßenmeister über neueste Fahrzeug- und Gerätetechnik, ließen sich bei verschiedenen Fachreferaten fortbilden und tauschten ihre Erfahrungen und Kenntnisse aus.

Die Straßenmeister aus den bayerischen Landkreisen, von Schweinfurt im Norden bis zum Berchtesgadener Land im Südosten, behandelten eine Vielzahl von technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Themen: Unter anderem gab die Polizei Informationen über die korrekte Ladungssicherung, der Winterdienst und alle damit verbundenen Probleme wurden umfassend diskutiert, ebenso der allgemeine Straßenbetriebsdienst, Fragen zum Führerschein und zur Qualifikation als Berufskraftfahrer, der Straßen-, Wege- und Brückenunterhalt wurde besprochen, ebenso die Ausbildung zum Straßenwärter. Peter Mayer, Leiter des Kreisbauhofes führte durch das viertägige Seminar, unterstützt von Norbert Müller aus Schweinfurt, Sprecher der Bayerischen Landkreis-Straßenmeister.

Während im Bildungshaus St. Rupert vor allem Fachreferate im Mittelpunkt standen, ging es im Kreisbauhof um die Praxis. Verkehrstechnik-Fachfirmen stellten neueste Produkte vor, unter anderem Schraubfundamente für Leitpfosten, aber auch für große Verkehrsschilder oder Straßenleuchten. Auch die dazu notwendigen Eindrehmaschinen wurden vorgeführt. Höhepunkt des Seminars war die Vorstellung und Besichtigung des Kreisbauhofes einschließlich des umfangreichen Fuhrparks. Peter Mayer führte seine Kollegen durch das gesamte Gelände, die Hallen und Werkstätten, stellte Logistik, Betriebsorganisation, Aufgaben und das Zuständigkeitsgebiet vor und beantwortete die vielen Fragen seiner interessierten Kollegen.

Der Landkreis Traunstein betreibt und unterhält 55 Kreisstraßen mit einer Länge von insgesamt 377 Kilometern. Hinzu kommen 113 Brückenbauwerke, die ebenfalls überwacht und instand gehalten werden. Neben dem Hauptsitz in Hartmann bei Nußdorf unterhält der Kreisbauhof einen Stützpunkt in Kienberg, ein Streugutlager in Innerlohen und ein Streugutsilo mit Soleerzeugung in Haus bei Taching. Die Belegschaft des Kreisbauhofes umfasst rund 30 Mitarbeiter. Besonderes Interesse fanden der „nagelneue“ Mähzug des Landkreises sowie ein „Ampelanhänger“, der abgestimmt auf die Bedürfnisse des Kreisbauhofes und einen kurzfristigen und schnellen Einsatz in Eigenleistung gebaut wurde.

Das viertägige Fortbildungsseminar findet alljährlich auf Einladung des Bayerischen Landkreistages statt und wird jedes Jahr von einem anderen bayerischen Landkreis ausgerichtet.

Peter Volk

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