Urteil um manipuliertes Testament

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Traunstein - Ein Berufungsprozess um ein gefälschtes Testament hat kein neues Ergebnis gebracht. Der Anwalt einer Verstorbenen hatte versucht sich zu bereichern.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht auf ovb-online.de

Vor Gericht stand ein 60-jähriger Anwalt aus Baldham. Er hatte das Testament einer 81-jährigen Dame aus Reit im Winkl manipuliert. Im März wurde der Mann bereits zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Diese Strafe bleibt bestehen. Die Berufung des Angeklagten wurde als unbegründet verworfen. Ebenso erübrigte sich die Berufung der Staatsanwaltschaft.

Der Angeklagte muss die Kosten für das Berufungsverfahren tragen. Er hat im Jahr 2008 das Testament einer Klientin aus ihrer Wohnung geholt und zum Nachlassgericht gebracht. Er tauschte in diesem Testament allerdings eine Seite mit einer Seite aus einer früheren Version aus. Darin war er mit einem Erbe von 350.000 Euro bedacht.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © dpa

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