Neue Rekorde zum Weltrotkreuz-Tag

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Ein Rotkreuzler versorgt während einer Übung in Grabenstätt eine Frau im Rettungswagen, die sich Brandverletzungen zugezogen hat. Auch wenn die Wunden nur geschminkt sind und die "Verletzte" ihre Rolle sehr überzeugend spielt, läuft alles ab wie im Ernstfall. Immer und überall sind Rotkreuzler im Landkreis im Einsatz, um anderen zu helfen. Mit ihrer Arbeit lassen sie die Grundsätze des Roten Kreuzes, die anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai im Vordergrund stehen, täglich lebendig werden.

Landkreis - Neue Rekorde schrieb der Traunsteiner Kreisverband im Jahr 2012: Im Durchschnitt gab es 68 Einsätze pro Tag. 21 Mal umrundeten die Einsatzkräfte quasi die Erde.

Viele Rotkreuzler, sei es aus dem Rettungsdienst, dem Katastrophenschutz, den Bereitschaften, der Wasserwacht oder des Jugendrotkreuzes – sie alle erinnern mit ihrem unermüdlichen Einsatz an die Grundsätze des Roten Kreuzes, die anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai im Vordergrund stehen. An diesem Tag jährt sich der Geburtstag von Henry Dunant, dem Begründer der weltgrößten Hilfsorganisation. Durch seinen selbstlosen Einsatz und seine Humanität ist er bis heute Vorbild für die vielen Helfer des Roten Kreuzes. Allein im Traunsteiner Landkreis sind fast 2000 Mitglieder und Mitarbeiter im Zeichen des Roten Kreuzes tätig.

21 Mal quasi die Erde umrundet und eine erneute Rekordzahl von Einsätzen im letzten Jahr- diese Statistik steht für den Rettungsdienst des Traunsteiner Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Mit 68 Einsätzen pro Tag stiegen die Alarmierungen für die Rotkreuzler im Schnitt um knapp fünf Prozent. Dies schlägt sich auch auf den Einsatz der Fahrzeuge nieder: Knapp 857 000 Kilometer legten die zehn Rettungswägen, fünf Krankentransportwägen und fünf Notarzteinsatzfahrzeuge im letzten Jahr im Landkreis zurück. Die Rotkreuz-Einsatzfahrzeuge verteilen sich auf die sieben BRK-Rettungswachen in Fridolfing, Trostberg, Traunreut, Traunstein, Ruhpolding, Reit im Winkl und Grassau.

Daneben bietet der Traunsteiner BRK-Kreisverband eine sehr breite Palette an Ausbildungen an, in denen die Erste Hilfe im Mittelpunkt steht. In etwa 400 Kursen mit über 2000 Anmeldungen lernten die Teilnehmer die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile Seitenlage, den Umgang mit Wunden und deren Versorgung, bedrohliche Blutungen, Schock, Knochenbrüche, Verbrennungen, Vergiftungen, Unterkühlung und Erfrierung sowie den richtigen Notruf über die 112. Zudem zeigten die Ausbilder in allen Kursen den Umgang mit einem Frühdefibrillator.

Daneben bietet das BRK mit seinen 40 Ausbildern viele Spezialkurse an, wie etwa für Lehrer, Arztpraxen, Apotheken, Firmen, Vereine und Forstbetriebe. Um das Hobby sicherer zu machen, gibt es daneben Kurse für Motorradfahrer und Sportgruppen, wie Wanderer, Bergsteiger und Mountainbike-Fahrer. Betriebe, die einen Frühdefibrillator besitzen, konnten ihre Angestellten intensiv für den Gebrauch des Geräts schulen lassen.

Für die eigenen Leute, wie auch für die Mitglieder anderer Hilfsorganisationen, gibt es die umfangreiche Sanitätsausbildung. Sie gibt den künftigen Sanitätern das nötige Wissen und die Sicherheit, mit der sie dann später die verschiedenen Nofallsituationen meistern können.

Viele soziale Dienste

Ein weiterer Schwerpunkt des Traunsteiner BRK-Kreisverbandes ist die soziale Arbeit: Seit vielen Jahren gibt es das Essen auf Rädern, das jetzt im Achental auch durch das BRK-Frische-Mobil heiß ausgeliefert wird, sowie der Hausnotruf der nun auch mit passenden Funk-Rauchmeldern zu haben ist. Neu ist das Projekt "Betreutes Wohnen zu Hause", das ein Netzwerk von vielen Hilfleistungen darstellt. All diese Dienste ermöglichen es vielen Senioren, Kranken, Behinderten und Alleinstehenden sicher und versorgt den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen.

Informationen über das Rotkreuz-Ausbildungsprogramm, die sozialen Dienste sowie die ehrenamtliche Mitarbeit gibt es auf der Internetseite des Traunsteiner BRK-Kreisverbandes unter „www.brk-traunstein.de“ sowie unter der

Telefonnummer 0861 – 989730.

Pressemitteilung Kreisverband Traunstein

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