Weltgrößtes "Wimmelbild" zum Anfassen

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Die drei Jungunternehmer der Firma "Kamerakind": Ingo Tauber (Links), Sabine Berger und Stefan Kohler.
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Traunstein - Das weltgrößte "Wimmelbild" mit echten Menschen feierte jetzt in Traunstein Premiere. Und auch Sie können bald mit dem riesigen Foto spielen. Wie das geht:

Mit Hochdruck haben die Mitarbeiter der Traunsteiner Firma "Kamerakind" in den vergangenen Wochen an der Fertigstellung des weltgrößten "Wimmelbilds" gearbeitet. Aufgenommen wurden die Einzelfotos am Stadtplatz, mit der Hilfe von rund 450 Statisten, bereits am 14. April 2013 von dem international bekannten Fotografen Benjamin Von Wong. "Anschließend mussten wir die Bilder richtig positionieren und die Verzerrungen durch die unterschiedlichen Winkel der Aufnahmen mussten herausgerechnet werden", erklärt Stefan Kohler von "Kamerakind". Dann ging es ans Aussortieren: "Wir haben uns angeschaut, welches Bild für welche Szene in Betracht kommt." Zum Schluss stand noch die Feinarbeit auf dem Programm. Dabei wurden Schatten herausgenommen und kleine Bildfehler korrigiert. Kohler: "Das war alles sehr aufwendig, weil die Fotos durch die großen Datenmenge ziemlich unhandlich sind."

Ein "Wimmelbild" ist eine großformatige Illustration eines Parks, einer Baustelle oder eines anderen Platzes. Dort herrscht ein reges treiben und auch bei abermaligem betrachten entdeckt man immer wieder etwas neues.

Doch die "Kamerakinder" haben es am Ende doch hinbekommen und konnten so das fertige "Wimmelbild" jetzt im Club Kafka der Öffentlichkeit präsentieren. Bald soll das Foto in digitaler Form dann auch im Schaufenster des "Kamerakind"-Studios in der Höllgasse in Traunstein ausgestellt werden. Das Besondere daran: "Passanten können das 'Wimmelbild' mittels einer Gestensteuerung bewegen", so Kohler. Ein Laser-Kamera-System erkennt dabei die Hände des Betrachters. Durch Bewegungen in der Luft kann man dann mit dem Bild spielen.

Bilder der Premieren-Feier

"Wimmelbild" feiert Premiere in Traunstein

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Doch wie sieht es jetzt eigentlich aus mit einem Eintrag ins Guiness-Buch? Da esfür "Wimmelbilder" mit echten Personen noch keinen bestehenden Rekord gibt, müsste erstmal ein neuer Rekord angelegt werden. "Und das kostet rund 10.000 Euro. Grund genug für uns zu sagen, dass wir es erstmal nicht machen", meint Kohler. Der Eintrag stehe zwar noch im Raum, habe aber jetzt erstmal keine Priorität. "Wenn sich dafür Sponsoren finden, dann schauen wir weiter."

Aus dem Archiv:

Bilder von "Traunstein wimmelt"

In Traunstein wimmelt's, Teil 1

In Traunstein wimmelt's, Teil 2

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