Malteser-Köche servierten ritterliches Mahl

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Kurze Pause für die Malteser-Küchentruppe und Zeit für ein Bild zusammen mit Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin (rechts). Der Präsident des Malteser Hilfsdienst e.V. lobte die Kochkünste der ehrenamtlichen Truppe aus Traunstein und weiteren Gliederungen in der Diözese, die die Mitglieder des Malteserordens bei deren Generalversammlung in München verköstigten.

Traunstein/München - Drei Tage lang tagten die Mitglieder der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens in München. Für die Verpflegung sorgten die Traunsteiner Malteser.

Zur diesjährigen Generalversammlung kamen rund 400 Ordensritter und –damen. Was wäre eine solche große Tagung oder Mitgliederversammlung ohne angemessene Verpflegung? Dafür sorgte die Küchentruppe der Traunsteiner Malteser, unterstützt von den Gliederungen Erding, Mühldorf, Bad Reichenhall, Garmisch-Partenkirchen und München-Stadt. Die 25-köpfige Verpflegungsgruppe, davon rund die Hälfte aus Traunstein, verwöhnten die Ordensmitglieder im wahrsten Wortsinn mit ritterlichen Mahlzeiten.

Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin (mitte) stattete der Malteser-Küchentruppe einen Besuch ab und ließ sich zeigen, wie viel Planung und Arbeit notwendig sind, um 450 Personen der Generalversammlung des Malteser-Ordens zu bewirten.

„Wir haben 3300 kleine Buffetportionen hergerichtet, 1000 Portionen Suppe, 360 Stück Kuchen gebacken und 500 Nachspeisen vorbereitet“, zählt Thomas Geischeder, Küchenchef der Traunsteiner Kreisgliederung und Leiter des Kücheneinsatzes, die Leistung seines Teams auf. Selbstverständlich wurden fast nur bayerische Schmankerl serviert, von Rostbratwürstel mit Sauerkraut bis zu Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat, um damit vor allem die Ritter und Damen, die von außerhalb des Weißwurstäquators kamen, zu begeistern. Schon zum Empfang der Ordensmitglieder im Karmelitersaal in München präsentierten die Malteser-Köche einen reichhaltigen Imbiss. „Flying Buffet“ war das Motto am ersten Tag der Generalversammlung und die rund 300 Gäste waren sehr angetan von den Gourmetkünsten der ehrenamtlichen Küchenmannschaft. Der zweite Tag des Ordenstreffens begann mit einem Pontifikalamt in St. Anna, München, zelebriert von Erzbischof Dr. Reinhard Marx. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden neue Mitglieder in den Malteser-Orden aufgenommen. Ganz nach dem Sprichwort „Essen hält Leib und Seele zusammen“, schlug nach dem Pontifikalamt wieder die Stunde der Küchentruppe. Im Innenhof des Bayerischen Innenministeriums am Odeonsplatz servierten die Malteser ein leckeres Mittagsmenü in angenehmer Freiluftatmosphäre. Gut gestärkt wurde die Versammlung im Max-Josef-Saal der Residenz München fortgesetzt. Der zweite Tag der Generalversammlung klang mit einem Empfang auf Schloß Maxlrain bei Tuntenhausen aus. Schlossherr Erich, Prinz von Lobkowicz, ist seit sechs Jahren Präsident der Deutschen Assoziation des Malteserordens. Er lud die Mitglieder des Ordens zu einem gemütlichen Abend ein. Den Abschluss der dreitägigen Ordenszusammenkunft bildete eine Heilige Messe in der Dreifaltigkeitskirche in München.

Die Deutsche Assoziation des Malteserordens entstand 1993 durch den Zusammenschluss der zwei deutschen Gliederungen des Ordens. Diese waren die ältesten nationalen Assoziationen im Orden. Die Deutsche Assoziation hat etwa 550 Mitglieder und ist Initiatorin und Trägerin verschiedener Ordenswerke in Deutschland, vor allem der Deutschen Malteser gemeinnützige GmbH mit ihren Tochtergesellschaften und des Malteser Hilfsdienstes e.V., wie diese auch im Landkreis Traunstein vertreten sind. Die katholische Hilfsorganisation ist in ihren beiden Organisationsformen bundesweit an etwa 600 Orten vertreten. 1953 durch den Malteserorden und den Caritasverband gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit der Malteser.

Pressemitteilung Malteser Traunstein

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser