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Große Trauer

Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Schuldirektor golfte für todkranke Kinder

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Waging/München - Vor dem Verwaltungsgericht wurde die Disziplinarverfügung gegen einen Schulleiter aus dem Landkreis Traunstein verhandelt, der während der Dienstzeit Golf gespielt hat.

Weil er während seiner Dienstzeit Golf gespielt hat, ist ein Schulleiter aus Waging zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt worden.

Laut aktuellen Medienberichten hat der Schulleiter seine Klage vor dem Münchner Verwaltungsgericht gegen die Strafe doch noch zurückgezogen. Der Freistaat hatte ihn zur Zahlung von 2000 Euro verurteilt, weil er zweimal vor Schulschluss zu einem Golfturnier aufgebrochen war.

Tunierteilnahmen während der Schulzeit

Der zuletzt als Rektor der Grundschule Waging am See eingesetzte Kläger hat von 2006 bis 2011 beim jährlichen Wohltätigkeitsturnier nahe seinem früheren Wirkungsort Tegernsee teilgenommen. Dabei hatte er vormittags beziehungsweise um die Mittagszeit abgeschlagen und einmal sogar einen Pokal gewonnen.

Er habe keine seiner 18 Wochenstunden Unterricht versäumt, betonte der Schulleiter. Die Verwaltungsstunden nehme er vorher wahr. Er übertreffe die Anrechnungszeit „um das Doppelte“.

"Sie sind nicht nicht irgendein Lehrer"

Die Richterin lobte sein Engagement, verwies aber auf die Rechtslage und seine Vorbildsfunktion: „Sie sind nicht irgendein Lehrer aus dem Kollegium.“ Als Rektor sei es seine Pflicht, während der Unterrichtszeit an seiner Schule anwesend zu sein. Er hätte sich deswegen vom Schulamt beurlauben müssen, so das Gericht.

Der Rektor bedauerte, dies nicht getan zu haben. Er gab zu, einen Fehler gemacht zu haben.

dpa/redch24/Bayernwelle

Rubriklistenbild: © pa

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