Streit unter Nachbarn endete mit Gewalt

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Traunstein/Rosenheim - Ein Nachbarschaftsstreit im Landkreis Rosenheim endete mit einen Angriff mit der Hundeleine - und einem Urteil am Landgericht.

Was sich am 12. Juni 2011 in einer kleinen Gemeinde des Landkreises Rosenheim abgespielt hat, sah der Richter am Landgericht Traunstein als vorsätzliche Körperverletzung an. Ein Streit unter Nachbarn mündete damals in Gewalt, als ein Hundebesitzer zuschlug.

Ein 42-Jähriger wollte nicht länger dulden, dass der Hund seines 61-jährigen Nachbarn sein Geschäft im Garten des gemeinsam bewohnten Hauses verrichtete. Er wollte den Hundebesitzer zur Rede stellen und erwartete ihn am Abend vor dem Haus, nachdem der 61-Jährige seinen Hund ausgeführt hatte. Der jedoch schlug direkt mit der Hundeleine zu und verletzte den 42-Jährigen im Gesicht.

Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, erkannte der Richter in dem Verhalten keine Notwehr. Er verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 20 Euro. Damit verwarf er ein vorheriges Urteil des Amtsgerichts Rosenheim. Dort war der Hundebesitzer noch wegen "gefährlicher" Körperverletzung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

rm/redch24

Rubriklistenbild: © dpa

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