"Kamikaze-Killer" bekommt Bewährung

Traunstein/Rosenheim - Der "Kamikaze-Killer" ist am Landgericht mit einer relativ milden Strafe davongekommen. Er hatte mit Mord und Brandstiftung gedroht.

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Der "Kamikaze-Killer", wie sich der Angeklagte selbst bezeichnte hatte, bekam gestern acht Monate auf Bewährung. Der 43-jährige Rosenheimer hatte im September vergangenen Jahres nach einem Streit mit seinen Nachbarn gedroht, deren Haus abzufackeln. Er hatte sich wegen zu lauter Musik gestört gefühlt. Um seine Drohung zu untermauern hatte er mit einer Spraydose und einem Feuerzeug mehrmals eine Stichflamme erzeugt.

Mit Mord und Kannibalismus gedroht

Auch bedrohte er Polizisten mit einem Küchenmesser und drohte sie zu erschießen. Die Töchter der Beamten wolle er abschlachten, kündigte er an. Eine ihm bekannte Polizisten werde er ebenfalls abstechen und ausweiden und dann verspeisen.

Der Angeklagte hatte sich der Festnahme widersetzt. Er selbst bezeichnete sich im Laufe dieser Vorkommnisse als Kamikaze-Killer. Trotz all dieser Vorwürfe kam der 43-Jährige mit einer Bewährungsstrafe davon.

Quelle: Bayernwelle SüdOst / Robert Märländer

Rubriklistenbild: © dpa

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