Hundehalter aufgepasst: Jäger dürfen schießen! 

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Traunwalchen - Wild und voller Energie - so könnte man die Natur eines Hundes beschreiben. Eine Hundehalterin hätte wegen diesen Eigenschaften jedoch beinahe ihren Liebling verloren:

Ein Hund, der einem Reh nachstellte, wurde gestern Nachmittag in einem Waldstück zwischen Traunwalchen und Frühling vom zuständigen Jagdpächter beobachtet. Der Hund war mit seiner Besitzerin freilaufend im Wald unterwegs und hatte bereits die Verfolgung eines Rehs aufgenommen. Aufgrund der Zurufe des Jagdpächters ließ der Hund schließlich von der Jagd ab.

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In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Jagdschutzberechtigte auf einen wildernden Hund schießen dürfen, wenn dieser einem Wild nachstellt oder gefährdet. Auch wenn der Hund das Reh nicht erwischt, kann es trotzdem an Erschöpfung sterben, weil Rehe keine Langstreckenläufer sind. Ein aufgehetztes Reh kann sich bei der Flucht auch verletzen, wenn es beispielsweise in einen Zaun oder vor ein Auto läuft.

Pressemeldung Polizeistation Traunreut

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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