Kontaktverbot: Berufung verworfen

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Traunstein - Trotz eines Kontaktverbots drang ein 64-jähriger Rosenheimer in den Garten einer Frau ein. Vor dem Gericht ging die Sache heute in Berufung. Das Ergebnis:

Bereits im September 2009 erließ das Amtsgericht Rosenheim gegen den Angeklagten einen Beschluss nach dem Gewaltschutzgesetz. Darin wurde dem 64-Jährigen untersagt, der Wohnung der Antragsstellerin näher als 200 Meter zu kommen, mit ihr Kontakt aufzunehmen oder die Frau anzusprechen.

Fast ein Jahr hielt er sich auch an diesen Beschluss; bis zum Dezember 2010. Einige Tage nach Weihnachten ging der Angeklagte in den Garten der Frau. Die Geschädigte war gerade beim Telefonieren, als sie den 64-Jährigen bemerkte. Als er die Frau ansprach, fing sie sofort an zu schreien. Er verließ daraufhin den Garten wieder.

In einem Berufungsprozess musste sich der Rosenheimer heute erneut vor Gericht für seine Tat verantworten. Gegen 13 Uhr wurde die Berufung vor dem Landgericht verworfen. In erster Instanz wurde der Mann bereits zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt.

red

Rubriklistenbild: © dpa

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