50 Meter geflogen und fast unverletzt

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Der Wagen rutschte übers Bankett, raste dann bis zu dieser Straßenkante und hob ab. Nach dem Flug über den Bauernhof landete er schließlich an einem Strommasten - siehe Fotostrecke.

Kirchanschöring - Am frühen Sonntagmorgen wurde ein 20-Jähriger aus Wonneberg auf der Kreisstraße 25 mit seinem Seat 50 m weit katapultiert und trotzdem nur leicht verletzt.

Am Sonntag gegen 0.30 Uhr verließ Dominik K. vorzeitig das Musikfestival „Im Grünen“ in Kirchanschöring und verursachte wenig später auf der Kreisstraße 25 in Richtung Lampoding einen schweren Verkehrsunfall. Der jähriger Wonneberger überholte mit seinem PS-starken Seat ein anderes Auto. Kurz vor Thal verlor er die Kontrolle und kam nach rechts von der Straße ab.

Das Auto geriet in einen Kanalgraben – bis er an einer Kante regelrecht in die Luft katapultiert wurde. 50 Meter weit über einen Bauernhof und gegen einen Strommasten!

Danach überschlug sich der Pkw noch mehrmals. Bei der Wucht des Aufpralles gegen den Strommasten riss der gesamte Motorblock aus dem Auto und landete im angrenzenden Bach. Dort musste er mit einem Frontlader eines benachbarten Landwirtes geborgen werden und die Ölspur im Wasser von der Feuerwehr gebunden werden.

Autofahrer, die er unterwegs überholte, gehen davon aus, dass er mit Tempo 140 unterwegs war, als er bei Thal die Kontrolle über den Wagen verlor.

Der 20-Jährige wurde eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchanschöring aus dem Wrack befreit werden. Aber der Wonneberger wird wohl schon in ein paar Tagen das Traunsteiner Krankenhaus wieder verlassen können. Er erlitt nicht einmal einen Bruch, sondern soll mit schweren Prellungen davon gekommen sein. 

An dem Seat entstand Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Auf dem Hof von Elfriede A. lagen Steine und Dreck herum, die der Wagen des 20-Jährigen aufgewirbelt hatte. Sogar Fensterscheiben waren zu Bruch gegangen.

Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner war sehr erleichtert, dass der junge Mann nur leicht verletzt wurde. Er ärgerte sich aber auch: „Wir hatten jede Menge Busse eingesetzt. Damit sich keiner mehr ans Steuer setzen muss. Leider nehmen viele dieses Angebot immer noch nicht an.“

Unfall bei Kirchanschöring

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