IHK-Gremium besucht Baustelle der Nordumfahrung Traunstein

Die Unternehmer fordern den Ausbau der Straßen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Vitus Danzel (links), Bauoberrat im Staatlichen Bauamt Traunstein, erklärte Werner Linhardt, dem Vorsitzenden des IHK-Gremiums Traunstein, die Besonderheiten der Brückenkonstruktion am Widerlager West.

Traunstein - Bei einer Besichtigung der "Trauntalbrücke" informierte sich das IHK-Gremium über die Baufortschritte und über weitere wichtige Verkehrsprojekte in der Region.

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine florierende Wirtschaft. Bei einer Besichtigung der "Trauntalbrücke am Widerlager West" informierte sich das IHK-Gremium Traunstein über die Baufortschritte und über weitere wichtige Verkehrsprojekte in der Region. "Der Ausbau der Ortsumfahrung Traunstein und der Autobahn A8 sind Dauerthemen bei der regionalen Wirtschaft und von immenser Bedeutung", betonte Werner Linhardt, Vorsitzender des IHK-Gremiums Traunstein.

Trauntalbrücke kostet 9,5 Millionen Euro

Mit der Inbetriebnahme der Ortsumgehung, die für Anfang Dezember vorgesehen sei, solle dann der Dauerstau in der Kreisstadt, so Vitus Danzel, Bauoberrat im Staatlichen Bauamt Traunstein, der Vergangenheit angehören und der Verkehr auf der B304 insgesamt eine spürbare Entlastung erfahren. Er stellte den Mitgliedern des IHK-Gremiums vor Ort die Planung und insbesondere auch die Konstruktion der rund 9,5 Millionen Euro teuren Trauntalbrücke vor.

Für eine moderne und sichere Anbindung der Region ist aus Sicht des IHK-Gremiums zudem der zügige Ausbau der Autobahn A8 notwendig. Hier brachte Gilbert Peiker, Abteilungsleiter Planung, Bau der Autobahndirektion Südbayern, die Unternehmer auf den neuesten Stand. Ziel des Ausbaus sei, die Verkehrssicherheit, Leistungsfähigkeit und vor allem auch den Lärm- und Umweltschutz der mittlerweile 75 Jahre alten Autobahn deutlich zu verbessern.

Um die anliegenden Gemeinden, die Bevölkerung und die Landkreise mit in die aufwendige Erneuerung einzubeziehen, sei erstmals ein offener Planungsdialog gestartet worden. Dieses Verfahren sei, so Peiker, mittlerweile weitestgehend abgeschlossen mit dem Ergebnis, dass der sechsstreifige Ausbau bis zur Landesgrenze mehrheitlich befürwortet werde. Dennoch sei es noch ein langer Weg, so der Abteilungsleiter bei der Autobahndirektion, bis die weiter steigenden Verkehrsströme über eine sicherere und vor allem auch lärmarme Autobahn zur Landesgrenze geführt werden können.

Chiemgau-Zeitung

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser