Wo ist die Römervilla?

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Am Sondierungsgraben: Ortsheimatpfleger Josef Fischer (2. v. li.), Bürgermeister Rainer Schroll (2. v. re), Kreisheimatpfleger Dr. Christian Soika (re.).

Vachendorf - Irgendwo am nördlichen Ende von Vachendorf muss sie liegen, bedeckt von meterdicker Erde: die Römervilla. Eine neue Messung soll Aufschluss geben.

Wo genau am nördlichen Ortsende von Vachendorf sich die von der Wissenschaft vermutete Villa aus der Römerzeit vor 2000 Jahren befindet, lässt Ortsheimatpfleger Josef Fischer seit langem nicht ruhen. Zwar hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege durch eine Magnetometermessung bereits viele Mauerreste und Gebäudefundamente im Erdboden nachgewiesen, doch eine definitive Überprüfung dieses Befundes mit dem Spaten stand noch aus.

Mit Unterstützung von Vachendorfs Bürgermeister Rainer Schroll, Kreisheimatpfleger Dr. Christian Soika und mehreren freiwilligen Helfern wurde nun ein Sondierungsschnitt gezogen. Überraschenderweise fand sich dabei nicht der geringste Hinweis auf Mauerreste oder eine andere Bebauung.

Auch die als Spezialistin hinzugezogene Archäologin Andrea Krammer M.A. konnte sich den von der Bodenradarmessung völlig abweichenden Befund nicht erklären. Das Landesamt für Denkmalpflege will daraufhin die Messung nochmals überprüfen.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

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