CSU: Delegiertenwahl in Vachendorf

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Keine Fortschritte bei der Fortführung des Radweges Richtung Siegsdorf.

Vachendorf - Die Wahl der Delegierten zur Bundestags- sowie Landtagswahl stand im Mittelpunkt der jüngsten CSU-Versammlung in Humhausen bei Vachendorf.

Von den anwesenden Mitgliedern wurden dafür Florian Kolb, Markus Kaiser und Barbara Lindner aufgestellt.

Vorsitzender Walter Ponath berichtete aus dem Orts- und Gemeinderatsgeschehen. Die neue Pumpe am Fuschbach sei soeben in Betrieb gegangen, sie laufe computerüberwacht und mit Datenübertragung direkt an den Bauhof, so dass sich die Überwachung vor Ort deutlich reduziert. Eine neue Pumpe wird wohl auch im Schwimmbad fällig werden, auch dort hatte der Zahn von Jahrzehnten genagt und eine Neuanschaffung erforderlich machen.

Ein Thema, das einige Anwesende direkt betraf, war das ständig zunehmende Verkehrsaufkommen auf der Erlstätter Straße. Der dadurch arg gestiegene Lärmpegel sowie der starke Schwerverkehr werde von vielen Anwohnern beklagt, stellte nicht nur Barbara Lindner fest, „vor der Haustüre versteht man sein eigenes Wort nicht mehr“. Gerade am Ortsausgang Richtung Mühlen werde zudem gerne beschleunigt und scheinbar die Geschwindigkeitsbegrenzung oft nicht mehr eingehalten. Ponath versprach, in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Geschwindigkeitsmessung vorzuschlagen.

Als „Dauerbrenner“ , der die Gemüter immer wieder beschäftigt, stellte sich der Ausbau der Autobahn dar. Dazu eine einfache Feststellung von Ponath: “Je besser die Autobahn ausgebaut wird, umso weniger Ausleitungen werden künftig nötig, umso weniger Verkehr auch durch Vachendorf“. Allein im Jahr 2010 habe es sechs Ausleitungen gegeben, und mit diesen Ergebnissen käme keine Sympathie für eine lediglich zweispurige Autobahn auf. Erfreut war man über die Installation der Lärmschutzwand.

Ponath berichtete weiters über den Ausbau der Kinderkrippe, für die allerdings der Bolzplatz ein Stück weit weichen musste: „es bleibt dennoch genügend Platz“. Am Spielplatz musste der alte Turm und der Zug weichen, beides war schon zu sehr in die Jahre gekommen. Der CSU-Ortsverband habe darauf bestanden, dass im Haushalt für neue Spielgeräte entsprechend Geld aufgenommen wird, neues Spielgerät werde in diesen Tagen aufgebaut.

Noch keine Fortschritte zeichneten sich bei der Fortführung des Radweges Richtung Siegsdorf ab, informierte Ponath. Beim Radweg nach Mühlen stelle sich immer drängender das Problem der fehlenden Anbindung durch Mühlen hindurch. Gerade für Familien mit Kindern sei die Überbrückung an der vielbefahrenen Straße entlang keine angenehme Sache, so Ponath. Da die entsprechende Länge über privaten Grund verlaufe, sollte hier entweder an weitere Verhandlungen gedacht oder andere Varianten ins Auge gefasst werden. Hier bleibe man dran.

Pressemitteilung CSU Ortsverband Vachendorf

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