Alles verloren: Fahrrad, Hörgerät, Munition

Traunstein - Das Fundamt versteigert am Mittwoch wieder viele verloren gegangene Gegenstände. Auch kuriose "Schmuckstücke" kommen immer wieder unter den Hammer. 

Fahrräder, Brillen, Taschen, MP3-Player. Es gibt scheinbar nichts, was nicht verloren wird.

Um wieder Platz für neue Fundsachen zu schaffen, wird die Stadt Traunstein am Mittwoch, 20. April, einhundert nicht abgeholte Dinge versteigern. Die Fundsachen werden ab 17 Uhr im „Alten Kurhaus“ (Klosterstraße 1b) gegen Höchstgebot verkauft. Interessierte können sich ab 16.30 Uhr einen Überblick über die zu ersteigernden Gegenstände machen.

Diese Fundsachen können ersteigert werden

Fundsachen-Versteigerung in Traunstein

Auch kuriose Fundstücke sind immer wieder dabei. "Dieses Jahr versteigern wir einen großen Feenhut und auch ein Hörgerät. Es kann auch sein, dass der Besitzer des Hörgerätes kommen wird und mitsteigert", verrät Arnold Peresich im Videointerview.

Der Leiter des Fundamtes Traunstein führt seit 2005 die jährlichen Auktionen. In dieser Zeit ist ihm schon so einiges unter den Hammer gekommen. Am beliebtesten sind aber immer noch die zahlreichen Fahrräder. "Die Räder erzielen regelmäßig die höchsten Preise", so Peresich. Dieses Jahr haben wir 36 Stück, davon sind etwa 20 Prozent in einem guten Zustand. Das höchste Gebot der letzten Jahre lag bei etwa 110 Euro."

Doch nicht jedes Fundstück findet den Weg in das Auktionshaus der Stadt. Der Fundamt-Leiter: "Waffen und Munition versteigern wir natürlich nicht. Auch Drogen oder verderbliche Waren werden aussortiert. Handys werden ebenso nicht versteigert, da wir aus Datenschutz-Gründen auch für den Inhalt der Speicherchips verantwortlich sind. Darum haben wir uns dazu entschieden, keine Handys anzubieten."

Rubriklistenbild: © tj

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