Welttag der Hauswirtschaft

Traunstein - Informationen und viel Wissen werden am 21. März am Welttag der Hauswirtschaft vermittelt.

Am 21. März soll durch einen „Welttag der Hauswirtschaft“ der Blick der Öffentlichkeit auf diesen Sektor gelenkt werden. Die Erfinder des vom Internationalen Verband der Hauswirtschaft ausgerufenen Tages wollen darauf hinweisen, dass hauswirtschaftliche Kompetenz wichtig und von grundlegender Bedeutung für jede Gesellschaft ist, dass die Inhalte der Hauswirtschaft (Hw) ständiger Veränderung unterliegen und dass das Ansehen des Berufsfeldes Hw einen deutlichen Wandel erfahren hat. Neben dem riesigen Feld privat erworbenen Hausfrau- oder Hausmannwissens existiert eine kleinere Sparte hauswirtschaftlicher Professionalität, zu der man sich ausbilden lassen kann. Beide Bereiche sollen am Aktionstag auf dem Traunsteiner Maxplatz von 10 bis 14 Uhr vorgeführt werden. Die BS III mit ihrer Hw-Abteilung, die VHS Traunstein und der Verbraucherservice Bayern bieten gemeinsam ein interessantes Programm.

Die Traunsteiner Aktivistinnen wollen den Besuchern die vielen Facetten des Hauswirtschaftens in Praxis und Theorie vor Augen führen. Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in „Hauswirtschafter/in“ ist, was manche nicht wissen, ein ernsthafter Ausbildungsberuf, der zahlreiche Chancen eröffnet. Entweder man taucht nach der Ausbildung an einer „Berufsfachschule für Hw“ (BFSHw) oder in einer dualen Ausbildung, z.B. an der BS III in Traunstein, in das Berufsleben ein oder man strebt mit dem mittleren Bildungsabschluss von dort auf eine Fachakademie oder zur Berufsoberschule und weiter zum Studium an eine Hochschule. Auch die Ausbildungsmöglichkeiten werden am 21. März aufgezeigt.

Damit nicht nur trockene Theorie an die Passanten heran getragen wird, demonstrieren Schülerinnen der BS III, was professionelle Hw auf die Beine zu stellen vermag. Ausbildungs-Praxistest „Mensa“ an der BS III Seit drei Jahren steht im amtlichen Lehrplan der Hw die Ausbildung in Großkücheneinheiten. Der Landkreis Traunstein als Sachaufwandsträger hat auf Bitten der BS III darauf reagiert und in eine Großküchenzeile investiert. Dort kochen nun die Schüler/innen aus den Klassen HW 12 und H 10 im Schuljahr 2010/ 11 im Sinne einer Mensa mit Selbstbedienung für ihre Mitschüler/innen und für Lehrkräfte „kleine Menüs“, die sich großen Zuspruchs erfreuen. Man bezahlt für Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch 2,50 €. Die Kalkulation und Organisation geschieht durch Schüler/innen – natürlich unter Anleitung von Fachlehrerinnen. Es kommen keine Conveniences/Fertigprodukte auf den Tisch, sondern nur frische Ware aus der Region. Zwei Angebote, ein Fleischgericht und ein vegetarisches, stehen täglich zur Wahl. Künftig sollen sich hausinterne Schüler/innen, deren Eltern Hartz IV-Empfänger sind, in der BS III-Mensa verköstigen können; die Abrechnung erfolgt über die Agentur für Arbeit.

Franz Patzelt

Rubriklistenbild: © Franz Patzelt

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