Auf Wiedersehen und „Eisletzt“

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Inzell - Hunderte Besucher sind am Sonntagnachmittag ins Inzeller Ludwig Schwabl Stadion zum sogenannten „Eisletzt“ gekommen. Nach 47 Jahren Freiluftbetrieb ging damit eine Ära zu Ende.

Die nächste Eiszeit in Inzell wird dann mit einem Dach über den Kopf über die Bühne gehen. „Es ist unwahrscheinlich wie viele Leute heute gekommen sind“, freute sich Stadionchef Hubert Graf der auch das Interesse der Besucher an den Hallenplänen und der Baustelle lobte. „Mir werden viele Fragen gestellt und die Leute sind sehr aufgeschlossen“, meinte Graf. Viele der Besucher nutzten das gute Wetter auch dazu, ihre Runden auf der 400 Meterbahn zu drehen oder sein Glück beim Eisstockschießen auf dem Eishockeyfeld zu versuchen.

Manche blieben allerdings auch bei einer Brotzeit oder Kaffe und Kuchen beim gemütlichen Plausch hängen. Gesprächsthema war auch der spektakuläre Sturz von Anni Friesinger-Postma im Teamrennen gegen die USA mit dem guten zur Goldmedaille für die 33-Jährige. „Ich habe noch nie so ein Rennen gesehen und Anni hat sich diese Medaille vollauf verdient“, sagte Graf in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des DEC Inzell. „

„Eisletzt“ im Inzeller Ludwig Schwabl Stadion

Sie war sehr mutig in Vancouver anzutreten, sie hätte es sich auch einfach machen können und wegen ihrer Knieprobleme zu Hause bleiben können“, lobte Graf die Einstellung seines Schützlings. Gestern (Mo) wurde bereits die Fußgängerbrücke über die 400Meterbahn abgebaut, Schnee geschaufelt und das Eis abgetaut. „Jetzt steht alles im Zeichen der Baustelle und ich bin guter Dinge, dass wir im Dezember vor Weihnachten mit dem Probebetrieb in unserer neuen Halle beginnen können“, so der Stadionchef optimistisch.

SJH

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser