Tatverdächtiger im Visier

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Wimpasing/Vachendorf - Neue Erkenntnisse im Fall der tot aufgefundenen Frau. Die Polizei hat ihren Lebensgefährten im Verdacht.

Die Tote war am Montagmorgen gegen 9 Uhr von zwei Schülern in einem Waldstück bei Wimpasing gefunden worden. Sie war Opfer einer Gewalttat geworden.

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Die Identität der Frau konnte schnell geklärt werden: Sie trug Ausweispapiere bei sich. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 35-jährige rumänische Staatsangehörige, die bereits seit seiben Jahren im österreichen Zillertal lebte und dort im Gastgewerbe arbeitete. Die Rumänin war zuletzt am Sonntag, 8. Juli, an ihrem Arbeitsplatz gesehen worden.

Bei der Obduktion der Leiche stellte die Polizei mehrere Stichverletzungen am Oberkörper fest. Am Institut für Rechsmedizin in München gehen die Untersuchungen nun weiter. Zu dem Ablauf der Tat ist im Augenblick nur bekannt, dass der Fundort offenbar nicht mit dem Tatort identisch ist.

Nachdem es am Montag noch keinen konkreten Hinweise auf den Täter gab, vermeldete die österreichische Polizei am Dienstag, dass der Lebensgefährte der Frau tatverdächtig ist. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd teilte nun mit, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 47-jährigen Österreicher mit türkischer Abstammung handelt.

Das Fahrzeug des Verdächtigen ist unterdessen in der Schweiz sichergestellt worden. Die österreichische Polizei geht davon aus, dass er sich über die Schweiz in die Türkei abgesetzt hat.

Der Fundort der Leiche:

Wimpasing: Fundort der Leiche

Polizeieinsatz zur Spurensicherung

Polizeieinsatz nach Leichenfund

Eine Absuche des Geländes am Montagnachmittag mit Hubschraubern und Aufnahmen des Fundorts mit einem Laser-Scanner brachten bislang keinen Aufschluss.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

ch24/df

Polizei-Pressesprecher Jürgen Thalmeier am Montag im Interview:

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