Der Winter kann kommen

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Traunstein - Die Räum- und Streufahrzeuge sind einsatzbereit, die Salzlager aufgefüllt. Der erste Schnee in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im südlichen Landkreis gab das Startsignal.

Derzeit herrscht im Kreisbauhof in Litzlwalchen bei Nußdorf Hochbetrieb. Der komplette Arbeitsablauf wird von Sommer- auf Winterdienst umgestellt. „Die ersten Räum- und Streueinsätze wurden bereits gefahren, nebenher kommen die Mäharbeiten zum Abschluss“ erklärt der Bauhofleiter Peter Mayer. Und: „Der plötzliche Wintereinbruch hat uns nicht überrascht, darauf haben wir uns die letzten Wochen bereits eingestellt“.

Die 28 Straßenwärter sind mit zwei LKW, drei Unimog, einem Kleintraktor und weiterem Winterdienstgerät auf aktuellem technischem Stand gut ausgerüstet und bereit, den Schichtbetrieb aufzunehmen, so bald es richtig losgeht. Zusammen mit zwölf Fahrzeugen von Fremdfirmen ist der Winterdienst auf den 380 Kilometer Kreisstraßen auch in diesem Jahr sichergestellt. Demnächst werden wieder ab 3 Uhr morgens drei Melder die Kreisstraßen abfahren und bei Bedarf die Räum- und Streueinsätze anfordern. Wie bisher arbeitet der Kreisbauhof mit dem Winterdienstkoordinator des Staatlichen Bauamtes Traunstein, der für die Bundes- und Staatsstraßen verantwortlich ist, eng zusammen.

Die Streugutlager des Landkreises wurden über die Sommermonate wieder aufgefüllt; nahezu 4.000 Tonnen Streusalz wurden eingelagert und weitere Reserven stehen auf Abruf zur Lieferung bereit. Die Erfahrungen des letzten Winters mit der schlagartig auftretenden Salzknappheit ab Anfang Januar 2010 waren auch dem Landkreis Traunstein eine Lehre. Zwar konnte trotz der Knappheit der Winterdienst jederzeit sichergestellt werden, für den Fall eines wirklich strengen Winters wie zuletzt 2005/06 wurde aber zusätzlich Vorsorge getroffen.

Das Motto des Kreisbauhofes lautet seit jeher „soviel wie nötig, so wenig wie möglich“, um einerseits die Befahrbarkeit der Kreisstraßen sicherzustellen, dabei aber auch die Belange unserer Umwelt zu berücksichtigen und nicht zuletzt unnötige Kosten zu vermeiden. Durch moderne Telematiksysteme sowie den Einsatz von Feuchtsalztechnologie kann sehr bedarfsgerecht gestreut werden. Bauhofleiter Peter Mayer meint dazu: „Auch diesen Winter werden wir wieder gut bewältigen und unser Bestes geben, um die Kreisstraßen befahrbar zu halten“.

Der Kreisbauhof weist alle Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass es trotz des einsatzbereiten Winterdienstes nun endgültig an der Zeit ist, die Winterräder aufzuziehen. Peter Mayer bittet auch darum, „auf unsere Winterdienstfahrzeuge Rücksicht zu nehmen, damit sie ihre Arbeit möglichst rasch und ungehindert durchführen können“.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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